dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 28.01.2021 - 17.00 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.01.2021, 17:07  |  165   |   |   

ROUNDUP 2: Historische Rezession: US-Wirtschaft 2020 um 3,5 Prozent eingebrochen

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist wegen der Corona-Krise im vergangenen Jahr in historischem Ausmaß eingebrochen. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 3,5 Prozent, wie am Donnerstag aus den Daten US-Regierung hervorging. Das war der stärkste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit 1946 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In absoluten Zahlen lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der ersten Schätzung zufolge demnach bei rund 21 Billionen US-Dollar.

EZB-Rat Rehn: Notenbank beobachtet Wechselkurs genau

FRANKFURT - Erneut hat ein Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) mögliche Maßnahmen gegen eine zu starke Aufwertung des Euro angedeutet. Die EZB sei bereit, alle zur Verfügung stehenden Instrumente falls erforderlich zu verwenden oder bei Bedarf anzupassen, sagte Ratsmitglied Olli Rehn am Donnerstag in einem Interview mit dem Fernsehsender Bloomberg TV. Die EZB beobachte die Entwicklung des Wechselkurses und die Inflationserwartungen genau, versicherte der Präsident der Notenbank von Finnland.

ROUNDUP: Impfgipfel findet am Montag statt

BERLIN - Angesichts der Corona-Impfmisere planen Bund und Länder ein Spitzentreffen am kommenden Montag. "Die Bundeskanzlerin und die Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz haben sich darauf verständigt, am 1. Februar um 14.00 Uhr zu einem Impfgespräch zusammenzukommen", teilte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Berlin mit. An der Videokonferenz würden neben weiteren Mitgliedern der Bundesregierung und den Regierungschefs und -chefinnen der Länder auch Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der betreffenden Verbände teilnehmen. Zunächst hatte das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" darüber berichtet.

GESAMT-ROUNDUP 2: Luftverkehr stellt sich auf lange Durststrecke ein

BERLIN - Leere Terminals, leerer Himmel: Die Deutschen werden nach Einschätzung der Branche erst in einigen Jahren wieder so viel fliegen wie vor Corona-Krise. Vermutlich 2025 dürften bundesweit wieder so viele Menschen in Flugzeuge steigen wie 2019, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitteilte. Die Branche durchlaufe ihre längste und tiefeste Krise. Airlines und Flughäfen werden demnach auch in diesem Jahr Verluste machen, zahlreiche Arbeitsplätze sind bedroht. Bund und Länder könnten mit Millionen gegensteuern. Die Unternehmen hoffen unterdessen auf ein Ende des Fast-Stillstands im Frühjahr.


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