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BMW IM FOKUS Ergebnisprognose und Chipflaute im Blick nach Eckdaten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
06.05.2021, 18:35  |  221   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auch der Autobauer BMW ist nach dem Corona-Schock im Vorjahr besser ins Jahr gestartet. Wenn die Münchener an diesem Freitag (7. Mai) ihre finalen Zahlen vorlegen, dürfte der Fokus auf dem Ausblick liegen. Denn die Konkurrenz von VW und insbesondere vom Erzrivalen Daimler schraubte ihre Aussichten für die Margen bereits nach dem Startquartal hoch. Zuletzt zeigte sich aber, dass auch die Bayern nicht ganz immun sind gegen den Chipmangel in der Branche. Wie es bei BMW läuft, was die Analysten sagen und wie die Aktie läuft.

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Ein Rekordabsatz bescherte dem Autobauer BMW im Tagesgeschäft der ersten drei Monate einen überraschend hohen Gewinn. Nach vorläufigen Zahlen stand vor Steuern ein Profit von 3,76 Milliarden Euro und damit fast fünfmal so viel wie zum Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr.

Vor allem im wichtigsten Geschäftsteil, der Autosparte, konnte BMW angesichts der schwachen Vorjahreswerte auftrumpfen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Automobilbau stieg im ersten Quartal von 229 Millionen im Vorjahreszeitraum auf gut 2,2 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge kletterte hier von 1,3 Prozent auf 9,8 Prozent. Aufs Jahr gesehen ging das Management um Chef Oliver Zipse zuletzt von einer Marge von 6 bis 8 Prozent aus. Spannend wird, ob sich an dieser Sichtweise mit dem guten Abschneiden bisher etwas geändert hat.

BMW war wie der Rest der Branche nach dem Einbruch in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres mit voller Kraft auf die Kostenbremse getreten. Zudem wurden die Investitionen vor allem in Sachanlagen deutlich gekürzt, auch bei BMW. Diese Einsparungen hallen zum Teil noch nach, aber die Nachfrage weltweit sorgt angesichts eines knappen Angebots auch dafür, dass derzeit wenig Rabatte gegeben werden müssen.

BMW hob besonders das Umfeld in China hervor. Hier brummt vor allem das Geschäft mit teureren Premiumautos schon seit geraumer Zeit wieder. Das Unternehmen hat im ersten Quartal mit 636 606 Fahrzeugen aller Marken weltweit rund ein Drittel mehr verkauft. Bei der gewinnträchtigen Stammmarke BMW war der Zuwachs sogar noch ein wenig stärker. In China verdoppelte sich die Zahl der verkauften BMWs und Minis nahezu auf knapp 230 000 Autos.

Ob der Chipmangel BMW nicht doch härter trifft als bisher angenommen? Bisher sah sich der Autobauer in einer vergleichsweise komfortablen Position, weil man sich mit entsprechenden Liefervereinbarungen eingedeckt hatte. Ende April zeigte sich aber, dass auch BMW nicht ungeschoren davonkommt, in Oxford und Regensburg wurden für einige Tage die Bänder angehalten. Rivalen gehen in den kommenden Wochen und Monaten weiter von Knappheit und Problemen aus - Anleger dürfte es daher interessieren, wie das Management die Lage aktuell sieht.


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