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TEAMVIEWER IM FOKUS Ehemaliger Börsen-Shootingstar mit Kurshemmung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
18.05.2021, 14:34  |  259   |   |   

GÖPPINGEN (dpa-AFX) - Der Softwareanbieter Teamviewer galt vor allem zu den Hochzeiten der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr als großer Profiteur der Lage. Doch seitdem der Konzern nicht mehr ganz so rasant wächst und die Impfkampagnen Fortschritte machen, stockt die Aktie seit geraumer Zeit. Und ob sich teure Sponsorenverträge mit englischen Fußballclubs und schwäbischen Formel-1-Teams auszahlen, das werden die Anleger wohl erst in Jahren sehen. Was bei den Göppingern los ist, was Analysten sagen und wie die Aktie läuft.

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Vorstandschef Oliver Steil hatte bereits mit der Prognose für das laufende Jahr klargemacht, dass das erste Halbjahr im direkten Zahlenvergleich mit der Sondernachfrage in den ersten beiden Quartalen 2020 nicht so rosig aussehen würde.

"Wir haben uns für die ersten beiden Quartale bei den Billings wegen der starken Vorjahreswerte ein Mindestwachstum von 20 Prozent zum Ziel gesetzt, für das zweite Halbjahr dann deutlich über 30 Prozent. Mit dem Jahresstart liegen wir da auch genau im Plan", sagte Steil nach den Zahlen zum ersten Quartal im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Für das Gesamtjahr sind weiterhin währungsbereinigt 29 bis 33 Prozent Wachstum anvisiert.

Teamviewer ist vor allem für seine Fernwartungssoftware und Videokonferenz-Apps bekannt und traf damit im ersten großen Lockdown im Frühjahr 2020 den Nerv von Kunden - und von Anlegern. Ganz so viel Schwung wie damals kann der Anbieter nicht mehr aufweisen, was das Unternehmen allerdings als Normalisierung wertete.

Doch langfristig hat Steil große Pläne und will das Wachstum ordentlich ankurbeln. Zunächst übernahm Teamviewer im vergangenen Jahr die Bremer Softwarespezialisten von Ubimax, um sich im Bereich mit Augmented-Reality-Software zu stärken. Das sind Programme, die zum Beispiel Wartungstechnikern auf Datenbrillen Schaltpläne oder nötige andere Infos liefern können. Teamviewer will damit vor allem bei den lukrativen Firmenkunden mit großen Verträgen punkten. Die Göppinger kauften für den Bereich in diesem Jahr noch die US-Firma Upskill und den 3D-Visualisierer Viscopic. In Österreich legte sich das MDax-Unternehmen die Firma Xaleon zu, die Software zur Online-Kundenbetreuung samt Vertragsabschlüssen anbietet.


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