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ROUNDUP 2 Grand City Properties profitiert weiterhin von steigenden Mieten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
18.05.2021, 14:48  |  183   |   |   

(Neu: Aussagen aus dem Gespräch mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden, Aktienkurs und Analysten.)

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Wohnimmobilienkonzern Grand City Properties profitiert weiterhin von einer starken Nachfrage nach Wohnungen. Allerdings gingen die Mieterlöse im ersten Quartal 2021 aufgrund von Immobilienverkäufen etwas zurück. Dies drückte auch auf die Ergebnisse. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das MDax -Unternehmen am Dienstag in Luxemburg. Die Aktie verlor im Nachmittagshandel rund 0,4 Prozent.

Im ersten Quartal verharrte das operative Ergebnis (FFO 1) mit 46,8 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Nettomieteinnahmen fielen hingegen wegen des Verkaufs von Immobilien im Jahresvergleich um gut vier Prozent auf 90,6 Millionen Euro. Um diesen Effekt bereinigt legten die Mieteinnahmen auf vergleichbarer Fläche um fast zwei Prozent zu. Der Großteil des Plus stammt aus Mietsteigerungen, der Rest aus der Reduzierung von Leerständen.

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Die durchschnittliche Vertragsmiete je Quadratmeter stieg von 6,95 Euro im Vorjahr auf 7,80 Euro Ende März. Allerdings gingen die Mieten in Berlin aufgrund des zuvor bestehenden Mietendeckels leicht zurück. Jüngst hatte das Bundesverfassungsgericht aber das seit mehr als einem Jahr geltende Berliner Mietendeckel-Gesetz in einem Beschluss für nichtig erklärt. Unter anderem hatten Vermieter in dieser Zeit ihre Mieten zum Teil deutlich senken müssen. Nun können sie diese wieder auf das ursprüngliche Niveau erhöhen.

"Wir fordern die Mieten nach, aber wir gehen an die Sache moderat ran", sagte der Verwaltungsratschef Christian Windfuhr der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Es werde kein Mieter vor die Tür gesetzt, der nicht zahlen kann. Bereits während der Pandemie sei das Unternehmen den Mietern entgegengekommen und habe Mieterhöhungen im vergangenen Jahr ausgesetzt. Bei den Mietnachforderungen gehe es um rund drei Millionen Euro. Das seien etwa sechs Prozent der gesamten Berliner Mieten von Grand City Properties, rechnete Windfuhr vor. Zudem würden normale Mieterhöhungen jetzt wieder stattfinden.

Im Auftaktquartal verkaufte Grand City Properties vor allem in Halle, Gera, Plauen und Görlitz Immobilien im Volumen von rund 220 Millionen Euro. Im Gegenzug erwarb das Unternehmen Immobilien im Volumen von rund 100 Millionen Euro, unter anderem in der britischen Hauptstadt London.

"Wir haben den größten Teil der geplanten Immobilienverkäufe in diesem Jahr durchgeführt", sagte Windfuhr. Es könnte noch die eine oder andere Bereinigung etwa in Nordrhein-Westfalen, Dresden, Halle und Leipzig kommen. Für Zukäufe gebe es keine konkreten Pläne. Grand City Properties sei ein opportunistischer Käufer. Das Unternehmen kaufe zu, wenn sich Gelegenheiten in Regionen ergeben, die für es wichtig seien. Dazu gehörten Stadtlagen, Metropolen sowie dicht besiedelte Regionen mit hoher ökonomischer Wachstumsrate und Zuwanderung.


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