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Kann man allein mit ETFs als Millionär in den Ruhestand gehen?

Wichtige Punkte

  • Den meisten professionellen Fondsmanagern gelingt es nicht, den breiten Markt zu übertreffen, was ein schlechtes Vorzeichen für Einzelanleger ist, die darauf hoffen, dies zu tun.
  • Selbst kleine regelmäßige Investitionen in einen börsengehandelten Fonds können mit genügend Zeit ein Portfolio im siebenstelligen Bereich aufbauen.
  • Auch wenn die meisten ETFs indexbasiert sind, gibt es neben den bekannten Richtwerten noch weitere Indizes.

Es ist eine der schwierigsten Fragen, die sich Anleger immer wieder stellen müssen: Nehme ich höhere Risiken in Kauf, um die größeren Gewinne zu erzielen, die nur einzelne Aktien bieten können, oder suche ich die Sicherheit von Investmentfonds oder börsengehandelten Fonds, obwohl ich weiß, dass dies meine Gesamtrendite schmälern könnte?

Viele Menschen entscheiden sich für Ersteres, und das ist auch verständlich. Ein Großteil der Finanzmedien macht es einem leicht, sich in einzelne Aktien zu verlieben, weil sie vielversprechende Aktien anpreisen. ETFs und Investmentfonds hingegen sorgen weder für gute Nachrichten noch für massive Gewinne.

Mit anderen Worten: Fonds sind nicht nur relativ langweilig, sondern scheinbar auch nicht der produktivste Weg zum Wohlstand.

Lass dich aber nicht täuschen. Du kannst mit Investitionen in ETFs genauso gut zum Millionär werden wie mit dem Besitz einzelner Aktien. In diesem Zusammenhang kannst du es sogar noch besser machen, wenn du dich auf börsengehandelte Fonds beschränkst. Der Trick besteht darin, sie lange genug in Ruhe zu lassen, damit sie sich entwickeln können.

Zeit und Beständigkeit sind der Schlüssel

Was braucht es, um ein Selfmade-Millionär zu werden? Nicht so viel Geld, wie du vielleicht denkst. Aber es erfordert eine plausible Menge an Zeit und ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Genauer gesagt, braucht ein Anleger genug Selbstdisziplin, um auch dann noch Geld an der Börse zu investieren, wenn es schwierig ist (auch wenn der Markt im Keller ist).

Um diesen Punkt zu veranschaulichen, betrachten wir eine hypothetische Anlegerin namens Jill.

Jill ist 30 Jahre alt und verdient ein durchschnittliches Einkommen von 36.000 US-Dollar pro Jahr. Sie weiß ein wenig über die Börse und in diesem Zusammenhang auch, dass sie die einzige Möglichkeit ist, die Inflation langfristig zu überwinden. Aber sie weiß auch, dass sie weder die Zeit noch die Lust hat, sich regelmäßig um ein Portfolio zu kümmern. Sie beschließt, es einfach zu halten, indem sie regelmäßig den SPDR S&P 500 ETF Trust (WKN:A0AET0) kauft und damit an der Gesamtentwicklung des Marktes teilnimmt. Sie kann jedes Jahr 4.000 US-Dollar für die Investitionen aufbringen, aber obwohl sie mit regelmäßigen Gehaltserhöhungen rechnet, werden neue Ausgaben wie Kinder und eine Hypothek später wahrscheinlich keine zusätzlichen Investitionen zulassen. Sie würde gerne mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen und eine Million auf der Bank haben. Kann sie das erreichen?

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.10.2021, 11:34  |  252   |   |   

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