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Aktien im Bärenmarkt - Wann ist der Boden erreicht?

Aktien im Bärenmarkt - Wann ist der Boden erreicht?

Der Glaube an Aktien ist aktuell schwach. Kein Wunder, Unsicherheiten und Risiken wohin man schaut. Woher kommen mögliche Lichtblicke und wie sollten sich die Anleger verhalten?

Neben dem Ukraine-Krieg spucken vor allem China und Amerika in die Börsensuppe. Lange Jahre hat das Land des Lächelns die Weltwirtschaft erfreut. Doch dann schlug Pekings unglaublich harte Null-Covid-Strategie zu. Vermutlich handelt es sich um den größten Lockdown der Geschichte. Denn auf dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei will sich die chinesische Staatsführung groß als Sieger über das Coronavirus präsentieren. Ja, im Vergleich zu Chinas Corona-Politik ist Karl Lauterbach extrem libertär. Ca. 45 wirtschaftsbedeutende Städte und Häfen befinden sich im scharfen Corona-Lockdown. Die Folge ist, dass mittlerweile selbst staatliche Frühindikatoren Schrumpfungsaktivitäten nicht mehr leugnen können. Ökonomen sehen bereits das Risiko, dass China 2022 inoffiziell in die Rezession geht.

Damit spüren Exportnationen wie Deutschland die doppelte Knute. Einerseits fehlen ihnen die erforderlichen Vorprodukte, um sie zu tollen Endprodukten zu veredeln. Was nutzt denn der beste Sternekoch, wenn die Zutaten fehlen? Andererseits hat der Absatzmarkt, sozusagen das Restaurant geschlossen. Fundamentale Köstlichkeiten können dem Aktienmarkt also gar nicht serviert werden.     

Jahrelang war die freizügige US-Zinspolitik der Garant für gute Aktienstimmung, die sogenannte Liquiditätshausse. Doch überbieten sich derzeit die Direktoren der Fed mit viel Schaum vor dem Mund mit martialischen Restriktionsdebatten. Tatsächlich hat sich das langfristige Renditeniveau in Amerika seit August 2021 nahezu versechsfacht. So einen dramatischen Umkehrschub in so kurzer Zeit habe ich noch nicht erlebt. Dieses neue Szenario belastet naturgemäß vor allem Technologieaktien, deren Gewinne umso stärker diskontiert werden, je stärker die Zinsen steigen.

China und Amerika kennen ihre Schmerzgrenzen

Die KP wird früher oder später erkennen müssen, dass Corona nicht auszurotten ist. Man muss damit leben und zur Bekämpfung am besten die Impfstoffe des westlichen Klassenfeinds verwenden. Doch schon aus Gründen des Erhalts von Wohlstand und sozialem Frieden im Inland muss Peking seine Türen für Import und Export wieder öffnen. Damit hellen sich dann ebenso die Perspektiven für westliche Industrie- und Exportländer auf.

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2 Kommentare
Gastautor: Robert Halver
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Kommentare

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11.05.22 11:50:42
Warum sind Aktien schwach?

Wer sich nichts mehr anständiges zum Essen leisten kann/Essen gehen kann,
wer sich die Tankfüllung nicht mehr leisten kann,
wer sich mieten/wohnen nicht mehr leisten kann,
wer sein Haus nicht fertig bauen kann,
wer sich Heizen nicht mehr leisten kann,
der kann sich auch keine Aktien mehr leisten.

So einfach ist das, Robert H. .... und es werden Tag für Tag mehr ...

DIE ERBIN
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11.05.22 11:46:39
Bevor falsche Hoffnungen zuletzt sterben:
Bei 7,xx war die Infla stark steigend.
Bei 8,xx war die Infla stark steigend.
Bei 9,xx wird die Infla stark steigend sein.

DIE ERBIN

Disclaimer

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