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Ist der Fed die Baisse egal? "Schmerzhafter Sommer" für uns Aktionäre – US-Börsen vor "heftigem Ausverkauf"

Der Nasdaq Composite sowie der S&P 500 könnten noch viel weiter in die Knie gehen, meint Scott Minerd von Guggenheim und prophezeit verlustreiche Monate.

Einen schrecklichen Sommer und Herbst aus Anlegersicht befürchte Scott Minerd, Chief Investment Officer von Guggenheim Partners Global. Für den Nasdaq Composite Index könnte es seiner Meinung nach um 75 Prozent nach unten gehen – gemessen an seinem Höchststand vom 19. November 2021. Derzeit liegt er etwa 28 Prozent darunter. Den S&P 500 sehe er – gemessen an seinem Höchststand vom 3. Januar 2022 – um 45 Prozent fallen. Minus 18 Prozent ist er derzeit davon entfernt.

Verantwortlich dafür mache Scott Minerd die US-Notenbank Federal Reserve. Die Fed wolle die Zinsen weiter anheben, auch wenn die Aktienmärkte dann einbrechen könnten.

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Anfang Mai hob Zentralbank-Chef Jerome Powell die Zinsspanne auf 0,75 bis ein Prozent an. Experten rechnen damit, dass die Fed Mitte Juni den Leitzins um mindestens 50 Basispunkte anheben könnte. Dafür spreche die Inflationsrate in den USA, die im April bei 8,3 Prozent lag. Die von der Fed angestrebte Rate liege bei zwei Prozent.

Die Fed müsste die Zinssätze auf 3,5 bis acht Prozent anheben, um ein neutrales Niveau zu erreichen, will Minerd von ehemaligen Fed-Entscheidungsträgern und Ökonomen auf der Hoover-Konferenz am 13. Mai erfahren haben. Die US-Notenbank scheine sehr wenig Bedenken gegen die Fortsetzung einer Baisse zu haben. In diesem Falle würden wir wahrscheinlich einen heftigen Ausverkauf erleben, sagte Scott Minerd im Gespräch mit MarketWatch.

Solange der Ausverkauf aber "relativ geordnet abläuft und es nicht zu einem plötzlichen Absturz kommt, wird die Fed die Zinsen weiter erhöhen, und zwar stärker, als es die Inflation und die Arbeitslosigkeit bis zum Erreichen eines neutralen Zinssatzes rechtfertigen würden", erklärte er. Es werde schwierig sein, eine Rezession vor dem Hintergrund dieser Zinserhöhung zu vermeiden. "Wenn man alle Daten zusammennimmt, werden wir einen schmerzhaften Sommer erleben. Im Oktober könnte die Talsohle erreicht sein", so Minerd.

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion




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Kommentare

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20.05.22 09:27:33
@321erbeistmeins aka "die Erbin", sag mal, was mischt Du Dir so morgens in die Flocken?
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20.05.22 08:36:26
Selbst die Rasputins haben ein besseres Leitzins-Management als der Westen.
Schaut frau sich den Rubel an, fragt man sich, was für eine FEDlächerlicheReserve und erst recht und vor allem EZlächerlicheB wir haben.

Wie schon im März 2022 von uns geschrieben, DER KRIEG ist noch nicht an den BÖRSEN angekommen und den Währungsvernichter*innen gehören die Gehälter bis auch SacgbearbeiterEBENE in Höhe der INFLA-RATE gekürzt, Aber bei der Resozialisierung der Verurteilten scheint einiges schief gelaufen zu sein. DARAUF ein dreifaches, rasputinisches HURRAH, HURRAH, HURRAH!!!

DIE ERBIN

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Ist der Fed die Baisse egal? "Schmerzhafter Sommer" für uns Aktionäre – US-Börsen vor "heftigem Ausverkauf" Der Nasdaq Composite sowie der S&P 500 könnten noch viel weiter in die Knie gehen, meint Scott Minerd von Guggenheim und prophezeit verlustreiche Monate.

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