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Trendwende muss sich nur noch verstetigen

Die deutsche Wirtschaft hat im November dank eines nachlassenden Preisdrucks ihre Talfahrt verlangsamt. Zu dieser Erkenntnis kommt das Analysehaus S&P Global aufgrund der vorläufigen Ergebnisse seiner Umfrage unter ...

Trendwende muss sich nur noch verstetigen
von Sven Weisenhaus

Die deutsche Wirtschaft hat im November dank eines nachlassenden Preisdrucks ihre Talfahrt verlangsamt. Zu dieser Erkenntnis kommt das Analysehaus S&P Global aufgrund der vorläufigen Ergebnisse seiner Umfrage unter rund 800 Firmen aus der Industrie und dem Servicesektor. Der daraus ermittelte (Gesamt-)Einkaufsmanagerindex kletterte überraschend von 45,1 Punkten im Oktober auf nun 46,4. Ökonomen hatten hingegen mit einem weiteren Rückgang auf 44,9 Zähler gerechnet.

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Es ist der erste Anstieg nach zuvor 8 Rückgängen in Folge. Das ist natürlich eine positive Nachricht. Allerdings blieb der Stimmungs- und Frühindikator damit immer noch unterhalb der Schwelle von 50 Punkten, die zwischen Kontraktion und Wachstum der Wirtschaft unterscheidet, und das nun schon den fünften Monat in Folge. Die deutsche Wirtschaft ist im November also entgegen der Tendenz des Index nicht gewachsen, sondern erneut geschrumpft, wenn auch etwas weniger stark als in den beiden Vormonaten.

Die schlechten Nachrichten

Als Grund für die anhaltende wirtschaftliche Kontraktion sowohl in der Industrie als auch im Servicebereich nennt S&P Global erneut die hohe Inflation, die zu einer geringeren Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen führt. Die Einbußen beim Auftragseingang für Güter und Dienstleistungen waren daher beinahe genauso gravierend wie im Oktober.

Die guten Nachrichten

Allerdings fiel der Anstieg der Einkaufspreise so schwach aus wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Und auch die Verkaufspreise wurden mit verringerter Rate angehoben. Zudem verbesserte sich die Verfügbarkeit von Produktionsmaterialien, und die Lieferzeiten verkürzten sich erstmals seit Juli 2020. Dadurch blicken die Unternehmen weniger pessimistisch in die Zukunft als zuletzt, wobei die Stimmung aber noch nahe dem Tief der vergangenen zweieinhalb Jahre liegt, das im September erreicht wurde.

BIP der Eurozone schrumpft voraussichtlich um 0,2 %

Ähnlich sieht es beim Einkaufsmanagerindex für die Eurozone aus. Hier erholte sich der Stimmungs- und Frühindikator für die gesamte Privatwirtschaft – also Industrie und Dienstleister zusammen – nach vorläufigen Daten um 0,5 auf 47,8 Zähler.

Die Daten für das vierte Quartal 2022 deuten laut S&P Global bislang darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone um 0,2 % zum Vorquartal schrumpft. Das ist zwar für viele Menschen keine gute Nachricht, für die Aktienmärkte aber keine Katastrophe.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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