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    Neue Rekorde in Sicht  75949  0 Kommentare Jetzt fürs Dividendenjahr 2023 positionieren

    Die Aussichten sind wieder mal rekordverdächtig: Das kommende Dividendenjahr dürfte Schätzungen zufolge wieder satte Gewinnbeteiligungen bescheren. So können Sie dabei sein.

    Die Wirtschaft schwächelt, die Aktienmärkte kosten Nerven, das Investitionsumfeld ist eine einzige Herausforderung – und die Dividendenzahlungen erklimmen offensichtlich einen Rekord nach dem nächsten. Wie die Börsenzeitung unter Berufung auf die LBBW schreibt, dürfte die Ausschüttungssumme der im DAX gelisteten Konzerne im laufenden Jahr schätzungsweise um 8,6 Prozent auf 54,5 Milliarden Euro klettern. Laut der dem Bericht zugrundeliegenden LBBW-Prognose ist davon auszugehen, dass 27 Unternehmen ihre Dividende erhöhen, bei acht Konzernen ist mit keiner Veränderung zu rechnen und nur fünf Unternehmen könnten Dividendensenkungen vornehmen. Das Handelsblatt titelt ebenfalls mit „Rekord-Dividenden“ und zitiert eine Prognose der Fondsgesellschaft Deka, wonach die DAX-Konzerne für das abgelaufene Jahr 54,9 Milliarden Euro Dividenden zahlen dürften, dies wären 3,6 Milliarden mehr als im Vorjahr. Sonderdividenden wie aus dem Porsche-Börsengang bei Volkswagen seien darin noch gar nicht enthalten.

    „Langweiler-Aktien“ werden durch Dividenden interessant

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    Angesichts solcher Aussichten und insgesamt mauer Kursentwicklungen besinnen sich viele Anleger auf Dividendentitel zurück. Zugegeben: Die Aktien gelten oft als etwas dröge, statt steiler Performanceanstiege geht es hier oft eher beschaulich zu. Wer sich für sein Depot aber gezielt ein paar gute Dividendenzahler herauspickt, hat gute Chancen, seine Ertragssituation zu verbessern.

    In Deutschland werden Dividenden üblicherweise einmal im Jahr, nach den Hauptversammlungen im Frühjahr, gezahlt. In den USA zum Beispiel sind quartalsweise Dividendenausschüttungen nicht unüblich. Wer sich dividendenstarke Unternehmen geschickt zusammenstellt, kann somit mehrmals im Jahr Ausschüttungen verbuchen. Um zum Beispiel am erwarteten Geldsegen der DAX-Unternehmen teilzuhaben, muss die jeweilige Aktie am Tag der Hauptversammlung im Depot eingebucht sein. Die Zahlung ist dann in der Regel zum dritten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung auf dem Konto. Die Höhe der Dividende wird jeweils vom Vorstand vorgeschlagen und dann auf der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

    Um dividendenstarke Unternehmen zu identifizieren, kann man sich an der Dividendenrendite orientieren. Der Prozentwert ergibt sich aus der Dividende geteilt durch den Aktienkurs. Daher ändert sich die Dividendenrendite auch laufend. Für Anleger ist es aber ohnehin entscheidend, zu welchem Kurs sie individuell gekauft haben, daraus lassen sich dann Aussagen über die Dividendenrendite ableiten (einen Dividendenrechner finden Sie hier). Die aktuell (Stand: 19.01.2023, Quelle: wallstreet: online, hier geht es zur Liste) höchste Dividendenrenditen aus dem DAX entfallen auf Volkswagen (7,79 Prozent), Vonovia (7,46 Prozent) und BASF (6,74 Prozent).

    Drei starke Dividenden-Zahler im Überblick

    In absoluten Zahlen, also der gezahlten Dividende pro Aktie, konnte im vergangenen Jahr die Munich RE (WKN: 843002) überzeugen. „Die ordentliche Hauptversammlung der Aktionäre hat am 28. April 2022 beschlossen, eine Dividende von 11,00 Euro auf jede gewinnberechtigte Aktie für das Geschäftsjahr 2021 auszuschütten. Dies entspricht – bezogen auf den Jahresschlusskurs 2021 – einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent“, schreibt der Rückversicherer auf seiner Webseite. Auch kursseitig konnte das DAX-Unternehmen zuletzt punkten. In den vergangenen sechs Monaten wurde ein zweistelliges Plus verbucht. Die Hauptversammlung, auf der die Höhe der diesjährigen Dividende bekannt gegeben wird, findet am 5. Mai 2023 statt. Die Dividendenrendite wird laut wallstreet:online für 2022 aktuell auf 3,365 Prozent und für 2023 auf 3,573 Prozent geschätzt.

    Auch Aktionäre der Allianz (WKN: 840400) konnten sich zuletzt über eine attraktive Dividende freuen. Für das Geschäftsjahr 2021 wurden letztes Jahr 10,80 Euro je Aktie ausgeschüttet – in der Dividendenhistorie des Unternehmens ein Rekord. „Im Interesse einer attraktiven Dividendenpolitik strebt die Allianz SE darüber hinaus eine Dividende je Aktie an, die zumindest fünf Prozent über dem Vorjahreswert liegt. Diese Regelung gilt bereits für die Dividende für das Geschäftsjahr 2021“, ist der Investor-Relations-Seite des Versicherungskonzerns zu entnehmen. Laut wallstreet:online wird die Dividendenrendite für 2022 auf 5,019 Prozent und für 2023 auf 5,279 Prozent geschätzt. Die nächste Hauptversammlung findet am 4. Mai 2023 statt, der Dividendenvorschlag wird laut Allianz voraussichtlich zur Bilanzmedienkonferenz am 17. Februar 2023 vorgenommen. Und auch im Depot machte sich die Allianz-Aktie in der Vergangenheit ganz gut, in den zurückliegenden drei bzw. sechs Monaten lag der Wert zweistellig im Plus.

    Von einem deutlichen Sprung konnten Dividendenjäger zuletzt beim Logistik-Spezialisten Hapag-Lloyd (WKN: HLAG47) profitieren: Lag die Dividende für 2020 noch bei 3,50 Euro je Aktie (Dividendenrendite: 3,870 Prozent laut wallstreet:online), wurden für das Jahr 2021 ganze 35 Euro pro Aktie ausgezahlt, die Dividendenrendite lag laut wallstreet:online entsprechend bei 12,860 Prozent. Die diesjährige Hauptversammlung wird am 3. Mai 2023 stattfinden. Der Aktienkurs war zuletzt vor allem auf lange Sicht interessant, die Fünf-Jahres-Performance liegt dreistellig im Plus.

    Breit gestreut: Dividenden-ETFs und Dividendenfonds

    Wer lieber breit gestreut ins Dividendenthema einsteigen möchte, findet auch eine große Auswahl an entsprechenden ETFs. Mit dem VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (WKN: A2JAHJ) zum Beispiel kann man von im zugrundeliegenden Index gelisteten Unternehmen profitieren, die sich durch eine nachhaltige und konsistente Dividendenzahlung auszeichnen. Die größten Unternehmen mit den höchsten Dividendensätzen aus der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion finden sich zum Beispiel im Amundi ETF MSCI EMU High Dividend UCITS ETF EUR C (WKN: A0RF42). Beide ETFs sind sparplanfähig.

    Anleger, die auf aktives Portfoliomanagement vertrauen möchten, können sich dividendenstarke Unternehmen auch über entsprechende Aktienfonds ins Depot holen. Einer der bekanntesten Dividendenfonds ist der 2003 aufgelegte DWS Top Dividende (WKN: 984811). Im Fokus stehen hier Unternehmen, die eine höhere Dividendenrendite erwarten lassen als der Marktdurchschnitt.

    Tipp: Dividenden sind keine festen Zinssätze, sondern können je nach Beschluss auf der Hauptversammlung schwanken, daher sollten Sie auch Dividendenaktien nur als Beimischung zu einem breit gestreuten Depot verstehen. Falls Sie sich schon Dividendentitel ausgesucht haben – mit Smartbroker traden Sie besonders kostengünstig. Über gettex handeln Sie schon ab 0 Euro (ab 500 Euro pro Trade) zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.


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    Autor: KS für Smartbroker-Redaktion





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    Verfasst vonFerdinand Hammer
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