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     2009  0 Kommentare AMD vor Quartalszahlen – Teure Aktie mit KI-Fantasie

    AMD hat ein paar holprige Quartale hinter sich, aber es gibt durchaus Gründe langfristig optimistisch zu sein. Das Potenzial für seine KI-Chips sind dabei nur ein Thema, das die Anleger beschäftigt.

    Der Hype um Künstliche Intelligenz hat die Kurse vieler Chip-Aktien in diesem Jahr beflügelt. Doch nicht alle haben geleichermaßen profitiert. So haben sich Intel, Taiwan Semiconductor und Micron Technology eher schwergetan, während sich der Chip- und Grafikkartenhersteller Nvidia seit dem Jahresanfang mehr als verdoppeln konnte. Aber auch die Aktie von AMD gehört mit 74 Prozent durchaus zu den Outperformern im Sektor. Das Unternehmen legt heute Abend seine Zahlen vor.

    Vor drei Monaten hat eine unerwartet niedrige Umsatzprognose für das zweite Quartal die Aktie nach der Berichtsvorlage auf Talfahrt geschickt. Die anhaltende Abschwächung der PC-Nachfrage sorgt weiterhin für rückläufige Umsätze bei AMD. Auch das einst gewinnbringende Gaming-Segment des Unternehmens ist weit weg von seinen besten Zeiten. Angesichts der 49 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Xilinx durch AMD vor gut anderthalb Jahren stimmt das geringe Wachstum eher bedenklich.

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    Neuausrichtung sollte sich langfristig auszahlen

    Der Schritt von AMD, seine gesamte Produktion zu Taiwan Semiconductor auszulagern, hat dem Unternehmen einen entscheidenden Vorteil verschafft. Dadurch konnte AMD nicht nur seinen Marktanteil auf dem CPU-Markt innerhalb von sieben Jahren verdoppeln, sondern auch seine Anstrengungen im Chipdesign verdoppeln. Im Rahmen der Partnerschaft kündigte AMD im April an, den 3nm-Prozess von TSMC für seine nächste Prozessorgeneration verwenden zu wollen. Dies ermöglicht AMD, effizientere und leistungsfähigere Prozessoren zu bauen, was zu einem noch größeren Marktanteil im CPU-Geschäft führen könnte. Und im Bereich Chipdesign will AMD in den nächsten fünf Jahren rund 400 Millionen Dollar in sein zukünftig größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Indien investieren.

    Auch die Xilinx-Übernahme sollte sich in den nächsten Quartalen endlich auszahlen. Mit der Übernahme entstand der Branchenführer im Bereich High-Performance und Adaptive Computing, der eine sich hervorragend ergänzende Produktpalette kombiniert. In den nächsten zehn Jahren wird High-Performance-Computing zunehmend im Mittelpunkt fast aller wichtigen Trends stehen. CPUs und GPUs werden zwar weiterhin wichtige Motoren für diese Geräte sein, aber in einer Welt, in der sich Algorithmen ständig weiterentwickeln und immer neue Standards entstehen, könnte sich AMD einer wachsenden Nachfrage nach adaptiven Rechenfunktionen gegenübersehen.

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    Konstantin Oldenburger
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    Seit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann beschäftigt sich Konstantin Oldenburger mit den Geschehnissen an den internationalen Finanzmärkten. Der studierte Betriebswirt besitzt einen Händlerschein für den Kassamarkt bei der Deutschen Börse AG. Oldenburger erlebte die Ereignisse rund um die Lehman-Pleite direkt im Handelsraum eines Brokers mit all dem Stress, den Tragödien und dem Verhalten der Marktteilnehmer in einer Extremsituation. Bei der Marktanalyse hat er sich auf die Charttechnik spezialisiert und bedient sich dabei der Elliot-Wellen-Theorie sowie den Fibonacci-Zahlen und Symmetrien, die am Markt auftreten. Insbesondere der Devisenmarkt, aber auch langfristige Trends von Aktien und Indizes stehen auf der Agenda von Konstantin Oldenburger.
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    AMD vor Quartalszahlen – Teure Aktie mit KI-Fantasie AMD hat ein paar holprige Quartale hinter sich, aber es gibt durchaus Gründe langfristig optimistisch zu sein. Das Potenzial für seine KI-Chips sind dabei nur ein Thema, das die Anleger beschäftigt.

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