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    100- bis 1.000-fache Renditen  21201  0 Kommentare Nvidia & AMD: 35 Prozent Rallyepotenzial, sagen Analysten

    Die Aktien der Anlegerfavoriten Nvidia und AMD notieren am Dienstag höher, nachdem Analysten die Kursziele der Chiphersteller-Aktien angehoben haben.

    Für Sie zusammengefasst
    • Nvidia und AMD Aktien steigen nach Anhebung der Kursziele durch Analysten.
    • Nvidia-Aktie fiel um 2,5%, AMD um 1,8% aufgrund von Spannungen zwischen USA und China.
    • Evercore ISI bewertet Nvidia positiv als dominierende Kraft in der aktuellen Computer-Ära.

    Die Aktienkurse von Chip-Herstellern wie Nvidia und AMD sind zwar in den letzten 16 Monaten in die Höhe geschnellt, als die künstliche Intelligenz zum Thema der Stunde an der Börse wurde. Im vergangenen Monat gab es allerdings einen deutlichen Rücksetzer bei diesen Aktien, da die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China die Aussichten trüben.

    So fiel die Nvidia-Aktie am Montag um fast 2,5 Prozent, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, dass Regierungsbeamte in China große Telekommunikationsanbieter angewiesen haben, einige wichtige ausländische Chips aus dem Verkehr zu ziehen. AMD-Titel verloren 1,8 Prozent. Laut dem AMD-Jahresbericht 2023 macht China etwa zehn Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus.

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    Nvidia

    Die Analysten von Evercore ISI haben am Dienstag die Bewertung für die Nvidia-Aktie mit einer "Outperform"-Empfehlung und einem Kursziel von 1.160 US-Dollar aufgenommen. Sie betrachten Nvidia mehr als ein Ökosystem-Unternehmen denn als bloßen Halbleiterhersteller.

    Laut ihnen durchlebt die Computertechnologie etwa alle 15 bis 20 Jahre grundlegende Veränderungen, die sie als "tektonische Verschiebungen" in diesem Bereich beschreiben. Historisch gesehen werde jede dieser Epochen oft von einem Unternehmen angeführt, das es schafft, alle Elemente der Computertechnologie zu vereinen. Beispiele dafür seien IBM mit seinen Mainframes, DEC mit Minicomputern, Nokia mit Feature Phones und Apple mit Smartphones.

    Die Analysten argumentieren, dass in solchen Epochen das führende Unternehmen üblicherweise etwa 80 Prozent des Chip-Marktwertes auf sich vereinigt, während der Rest auf die Konkurrenz entfällt. In diesem Kontext sehen sie Nvidia als dominierende Kraft in der aktuellen Ära.

    Weiterhin gehen sie davon aus, dass Investitionen in solch ein marktbeherrschendes Unternehmen außergewöhnlich hohe Renditen bringen können, die häufig das 100- bis 1.000-fache der ursprünglichen Investition erreichen. Diese hohen Renditen realisieren sich jedoch oft erst vollständig, "wenn die nächste Computer-Ära beginnt", so Evercore-Analyst Mark Lipacis.

    "Wir sind der Überzeugung, dass die tektonische Verschiebung zur aktuellen Ära der parallelen Verarbeitung bereits vor fünf bis acht Jahren begonnen hat und dass Nvidia in diesem Bereich des parallelen Computings das dominierende Ökosystem darstellt, das noch am Anfang steht, überdurchschnittliche Renditen für seine Investoren zu erwirtschaften", so die Einschätzung der Analysten.

    AMD

    Und auch AMD-Aktionäre haben am Dienstag einen Grund zum Lächeln. Nach Ansicht von HSBC schaffe der jüngste Rückschlag bei AMD ein attraktiveres Risiko-Rendite-Verhältnis. Die Bank hat der Aktie ein Upgrade verpasst und die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Analyst Frank Lee hat außerdem sein Kursziel von 180 auf 225 US-Dollar angehoben, was einen Kursanstieg von fast 38 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Montag bedeutet.

    Lee glaubt, dass AMD die Umsatzprognose des Managements für Grafikprozessoren in diesem Jahr übertreffen könnte. Die nächste Generation von KI-Chiplösungen des Unternehmens, die im Laufe des Jahres auf den Markt kommen soll, könnte einen größeren Marktanteil gegenüber Nvidia erobern, fügte er hinzu.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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