OFFEN - Candlesticks DAX– langfristige Risiken - 03.02.08

03.02.2008, 20:22  |  2918   |   |   
Liebe Leserin, liebe Leser,

nachfolgend erhalten Sie einen Ausschnitt der DAX-Analyse - die langfristige Perspektive aus Sicht der Monatskerzen basierend auf der Methodik der Candlesticks - von Stefan Salomon, www.candlestick.de:


Log. Monatschart DAX :


Rückblick:
Warnsignale im DAX waren in der übergeordneten Zeitebene des Monatscharts vorhanden:
1. eine schwarze Kerze im Juli 07, dessen Top (8.151) nachfolgend nicht überwunden werden konnte.
2. wiederholter Test im August und September der seit 03/03 bestehenden Aufwärtstrendlinie in zeitlich engem Abstand zum vorherigen Berührungspunkt (März 07) der Aufwärtstrendlinie
3. ein hanging man im November
4. drei kleine Kerzenkörper im Oktober, November und Dezember 07

Die Empfehlung zum 31.12.07 lautete, dass bestehende Longpositionen abzusichern waren. Denn auf Grund der Warnsignale wurde auch ein Rücksetzer an die seit Mitte 2004 bestehende Aufwärtstrendlinie als möglich erachtet. Verkaufssignale aus Sicht des Monatcharts wurden bei einem Fall unter das Tief des hanging man bei 7.444 Punkten sowie bei einem Break der 7.190 Punkte (Vollendung einer M-Formation) empfohlen. Kurzfristige Verkaufssignale (Break der 7.777) erhielten zudem in Verbindung mit den Monatskerzen eine sehr hohe Aussagekraft.

Ausblick:
Eine lange schwarze Kerze im Januar ist entweder eine Bereinigung des Marktes oder per Definition eine sehr negative Richtungsprognose. Letzteres ist wahrscheinlicher, denn mit einem Monthly-Close unter relevanten Unterstützungsmarken (7.444, 7190 und 7.040 Punkten) sowie einer vollendeten Trendwendeformation ist mit weiteren Abgaben zu rechnen.

Die M-Formation ist allerdings im Monatschart noch nicht bestätigt – hierfür wäre mind. ein zweiter Monthly-Close unter 7.190 notwendig, die Risiken jedoch, dass eine Gegenbewegung lediglich ein Pullback darstellt zwingt dazu, eine Erholungsbewegung zu verkaufen. Auch ausgehend von der Trendanalyse (Break der langfristigen Trends seit 2003 und 2004) ist das Risiko eines schwachen Jahres 2008 größer einzuschätzen als die Chance auf eine neuerliche Aufwärtsbewegung nach einer nun erfolgten Phase der Bereinigung. Letztlich kann vom DAX-Monatschart nur empfohlen werden, eine Erholungsbewegung – die bis max. 7.500 Punkte laufen könnte – zu verkaufen, da anschließend ausgehend von der langen schwarzen Kerze und der Trendanalyse mit nochmals fallenden Kursen in Richtung 6.000 Punkte gerechnet werden muss.

Positiv wird es erst bei einem Monthly-Close über 7.500 Punkten sowie anschließend bei einem Break der 8.151 per Monthly-Close, da dann die Aufwärtsbewegung intakt ist und bestätigt werden würde.



Ihr Stefan Salomon

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Kontakt:Stefan Salomon - www.candlestick.de


Anmerkung: Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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