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Gold scheitert an 1.100-Dollar-Marke

05.11.2009, 10:12  |  1984   |   |   
Am gestrigen Mittwoch setzte der Dezember-Future auf Gold seine freundliche Tendenz fort und markierte ein neues Rekordhoch bei 1.098,50 Dollar. Unmittelbar nach dem Statement der US-Notenbank Fed steuerte der Future bei hektischen Ausschlägen auf das neue Rekordhoch zu. Doch auf diesem Kursniveau setzten dann Gewinnmitnahmen ein und brachten das gelbe Edelmetall wieder etwas unter Druck. Das abkühlende Interesse ließ sich auch an der gehaltenen Goldmenge des weltgrößten Gold-ETFs SPDR Gold Shares ablesen. Sie stagnierte mit 1.108,40 Tonnen auf dem Niveau des Vortages.
Das jüngste Rekordhoch war auf die Ankündigung der Fed zurückzuführen, dass man die Leitzinsen demnächst nicht anheben werde. Der Offenmarktausschuss der Fed votierte mit 10:0 Stimmen für ein Beibehalten der derzeitigen Zinsniveaus. Dies belastete den Dollar und führte zu umfangreichen Goldengagements. Außerdem schätzten die US-Notenbanker die Perspektiven der US-Wirtschaft im Vergleich zum letzten Update etwas besser ein. Analysten von Barclays Capital haben gestern ein Kursziel von 1.500 Dollar für das gelbe Edelmetall genannt und dies mit charttechnischen Argumenten begründet.
Am Donnerstagvormittag zeigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold mit Fälligkeit im Dezember relativ stabil. Bis gegen 10.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der Kontrakt um 0,50 auf 1.087,80 Dollar pro Feinunze.

WTI geht etwas die Luft aus

Starke Kursavancen in Richtung 81 Dollar waren beim nächstfälligen WTI-Future nach der Veröffentlichung des EIA-Ölmarktberichts zu beobachten. Obwohl wie Rohölbestände mit einem überraschenden Rückgang um 3,94 Mio. Barrel positiv ausgefallen waren, störte die Anleger, dass am Lieferort für Nymex-Kontrakte – in Cushing (Oklahoma) – die Bestände zum dritten Mal in vier Wochen nach oben gegangen waren. Auch die etwas optimistischer dreinblickenden Notenbanker konnten dem Ölpreis keine nachhaltigen Impulse nach oben verschaffen. Dies alles lässt die Vermutung zu, dass der Preis unbedingt nach unten möchte. Sollten die für heute und morgen angekündigten Arbeitsmarktdaten schlechter als erwartet ausfallen, dürfte sich der Ölpreis weiterhin „gen Süden“ orientieren.
Am Donnerstagvormittag rutschte der nächstfällige Future auf WTI wieder unter die Marke von 80 Dollar. Bis gegen 10.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der Kontrakt um 0,80 auf 79,60 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,79 auf 78,10 Dollar zurückfiel.

Die Rohstoffe im Überblick:
Brent Crude Oil
Gold
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