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Rohstoffe Goldpreis: Kampf um 1.500-Dollar-Marke

27.06.2011, 15:20  |  2981   |   |   

Am Goldmarkt herrscht derzeit Hochspannung. Gründe hierfür gibt es zuhauf.
Zum einen, droht die europäische Schuldenkrise immer wieder hochzukochen, und zum anderen ist die psychologisch wichtige Marke von 1.500 Dollar akut gefährdet. Das Argument sicherer Hafen zieht derzeit aber nicht mehr wie gewohnt. Der Dollar gewinnt nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch beim Vergleich mit sechs anderen wichtigen Währungen, ausgedrückt durch den Dollarindex. Dieser markierte heute den höchsten Stand seit vier Wochen – und das ist erfahrungsgemäß eher schlecht für Gold. Für europäische Goldfans hat dies den Vorteil währungsbedingter Wertsteigerungen, schließlich wird das gelbe Edelmetall in Dollar gehandelt.  
Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass die Marke von 1.500 Dollar erfolgreich verteidigt wird. Sollte dies nicht gelingen, droht eine weitere Abwärtsbewegung, zunächst bis in den Bereich von 1.480 Dollar und danach würde die nächste markante Unterstützungszone bei 1.420 Dollar verlaufen.
Am Montagnachmittag zeigte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,90 auf 1.499,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Flaue Konjunkturdaten

Um 14.30 Uhr wurden in den USA die persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Konsumenten (Mai) veröffentlicht. Mit gegenüber dem Vormonat erzielten Wachstumsraten von 0,3 Prozent (Einnahmen) und 0 Prozent (Ausgaben) fielen die Zahlen marginal schlechter als erwartet aus. Der Ölpreis zeigte sich davon relativ unbeeindruckt.
Aus charttechnischer Sicht dominieren bei WTI-Rohöl weiterhin die Bären das Geschehen. Mit 32,5 Prozent nähert sich der Timingindikator der überverkauften Zone. Tiefer notierte der Index zuletzt Anfang Mai. Das damals ausgelöste Kaufsignal erwies sich allerdings nicht als sonderlich ergiebig, schließlich lag der WTI-Future damals mit rund 100 Dollar deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,77 auf 90,39 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,07 auf 104,05 Dollar zurückfiel.

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Die Zukunft von Gold ist undurchschaubar
21. 05. 2011 | Von: kh
Der Goldpreis hat einen gigantischen Höhenflug hinter sich. Massive Werbekampagnen für Investitionen in Gold sprechen gegen einen weiteren Preisanstieg. Der milliardenschwere Spekulant George Soros, der zu den Drahtziehern im Weltgeschehen zählt, hat sich kürzlich von seinen Goldreserven getrennt. Nicht so John Paulson, der durch anrüchige Manipulationen zusammen mit Goldman Sachs zweifelhafte Berühmtheit erlangt hatte. Andererseits, in einer Zeit, in der die Marktsituation ebenso von Unsicherheit gezeichnet ist wie die Zukunft des derzeitigen Währungssystems, welche Wertanlage könnte sonst einen „sicheren Hafen“ bieten?

Wenn eine bestimmte Aktie nach massiven Kursanstiegen der sogenannten „breiten Masse“ aufgedrängt wird, steht – wie sich so oft gezeigt hat – ein naher Zusammenbruch vor der Tür. Ähnlich verhält es sich zur Zeit mit Gold. Während der 1990er-Jahre als der Goldpreis mit $ 250 seinen damaligen Tiefstand erreicht hatte, fanden sich in den Medien regelmäßig Berichte, die von einer Investition in Gold abrieten. Nachdem die Funktion als Währungsreserve nicht mehr gegeben war, wurde die jährliche Produktion mit dem regelmäßigen Absatz für Schmuck und wenige Industrieprodukte in Vergleich gestellt. Neben dem Produktionsüberschuss wurden die Lagerbestände in den Tresoren der Nationalbanken als weiteres Argument einer Überbewertung des Goldpreises angeführt. Glücklich der, der sich damals antizyklisch verhielt.

Mittlerweile bewegt sich der Goldpreis um die $ 1.500 pro Feinunze. Der Anstieg innerhalb der vergangenen 12 Monate beträgt rund 28%. Zeitungen und Webseiten sind mit Inseraten überschwemmt, die zum Goldkauf raten. Immerhin, 28% per Annum klingt ja auch nach einer guten Rendite. Allerdings, je mehr diesbezügliche Angebote auftauchen desto mehr sei zur Vorsicht geraten.

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Kürzlich erschienen Meldungen darüber, dass George Soros, dessen Budget 14,5 Milliarden Dollar beträgt, alle auf Gold lautenden Papiere, einschließlich Goldminen-Aktien, aus seinem Portfolio entfernt haben soll. Der Gesamtwert der Veräußerungen wird mit 800 Millionen Dollar angeben. George Soros steht mehreren internationalen Organisationen vor. Eine davon, das Institue for New Economic Thinking (Institut für neues Wirtschaftsdenken) lud zwischen dem 8. und dem 11. April 2011 rund 200 Finanzexperten aus aller Welt zu einer Konferenz in Bretton Woods, um gemeinsam Veränderungen im Weltwährungssystem auszuarbeiten.

Die gleichen Berichte, die auf die massiven Goldverkäufe von Soros verweisen, erwähnen allerdings auch, dass John Paulson gegenteilig handelt. Das Vermögen dieses Hedgefond-Managers, wie Spekulanten heutzutage genannt werden, soll mittlerweile auf 16 Milliarden angewachsen sein. Ein Anstieg von rund 60 Prozent innerhalb eines Jahres. Wie The Intelligence im Sommer des Vorjahres berichtete, wurden, nach Absprache mit Paulson, von Goldman Sachs an deren Kunden Investitionspakete verkauft, die auf ein weiteres Ansteigen der Immobilienpreise in den USA wetteten. Paulson spekulierte dagegen und könnte sogar mitverantwortlich für das Platzen der sogenannten Housing-Bubble gewesen sein. Während Goldman Sachs von einem New Yorker Zivilgericht zu einer Strafe von 550 Millionen Dollar verurteilt wurde, büßten deren Kunden zusammen rund 10 Milliarden ein. Der große Gewinner war John Paulson, gegen den jedoch kein Verfahren eingeleitet wurde.

Auch hinter derartigen Meldungen könnte natürlich Absicht stecken. Man erinnere sich an die Strategie von Nathan Mayer Rothschild an der Londoner Börse während der Schlacht von Waterloo, 1815. Durch private Kurierdienste, der Überlieferung nach unter der Verwendung von Brieftauben, vom Ausgang der Schlacht informiert, begann er plötzlich, seine englischen Kriegsanleihen massiv zu verkaufen. In Blitzesschnelle reagierte der Markt auf dieses „unmissverständliche“ Zeichen. Die Kurse der englischen Papiere fielen ins Bodenlose, während sich französische Kriegsanleihen enormer Anstiege erfreuten. Durch Mittelsmänner veräußerte Rothschild einerseits seine bald wertlosen französischen Papiere zu hohem Preis, und deckte sich auf dem gleichen Weg spottbillig mit den englischen Anleihen ein. Auf solche Art entstehen Vermögen.

Was lässt sich nun aus den Meldungen, dass Soros sich von Goldwerten trennt, während Paulson sich damit eindeckt, schließen? Der Goldpreis sollte bald in Bewegung geraten. Nach oben oder nach unten? Die Antwort auf diese Frage steht zwar nicht in den Sternen, sondern in den Notizbüchern jener Menschen, deren Aktivitäten über die Kursentwicklung entscheiden werden, doch erlaubt uns dieser Umstand keineswegs mehr Einblick. Insbesondere die Tatsache, dass der Goldpreis in erster Linie durch den Handel mit Futures und Derivaten bestimmt wird, unterliegt die Entwicklung überwiegend den Entscheidungen der Investment-Banken und der Hedgefond-Manager. Ungeachtet in welche Richtung sich der Preis bewegen wird, in diese beiden Lager werden wie üblich die Gewinne fließen. Wer die Verluste trägt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Ein Punkt sollte bei derartigen Überlegungen allerdings auch bedacht werden. Nicht nur Franz Hörman und Otmar Pregeter zweifeln an einem Fortbestand der Fiat-Währungen. Zu ausgedehnt ist das Volumen. Zu hoch ist die Verschuldung. Zu schwer die Zinslast. Sollte es in naher Zukunft zu einem Zusammenbruch des Weltwährungssystems kommen, müsste das dadurch entstehende allgemeine Chaos natürlich auch einen wirtschaftlichen Zusammenbruch mit sich bringen. Von getrockneten Bohnen und Gütern des täglichen Bedarfs abgesehen, was außer Edelmetallen könnte ein Mittel der Wertsicherung darstellen?

Beim folgenden Szenario handelt es sich um reine Spekulation, doch auszuschließen wäre eine derartige Entwicklung keineswegs. Sollte der Goldpreis in naher Zukunft massive Einbußen erleiden, so ist zu erwarten, dass sich viele Kleinanleger von ihrem Gold trennen könnten. Hierzu ein Mengenvergleich:

Schätzungen zufolge, beträgt die bis jetzt geförderte Goldmenge rund 180.000 Tonnen. 30.000 Tonnen liegen in den Tresoren der Notenbanken. 3.400 Tonnen davon in Deutschland. Würde sich jeder erwachsene Deutsche eine Goldmünze von einer Unze kaufen, würde dies mit einem Gewicht von rund 2.000 Tonnen korrespondieren. Nehmen wir an, es gibt eine Milliarde Menschen auf der Welt, die sich leisten könnten, eine einzige Unze Gold zu erwerben, würde dies in etwa der gesamten Goldmenge im Besitz von Notenbanken entsprechen. Kurz gesagt, ein Run auf Gold würde einen nennenswerten Anteil der Gesamtbestände in Privathände bringen.

Nimmt der Goldpreis plötzlich ab, und zwar noch solange Vertrauen in das Weltwährungssystem besteht, könnten sich bestimmte Kreise günstig mit physischem Gold eindecken. Eine Tonne Gold kostet rund 50 Millionen Dollar. Ein Blick auf die Vermögen jener Leute, die als die reichsten der Welt gelten (Carlos Slim: 74 Mrd., Bill Gates: 56 Mrd., Warren Buffet: 50 Mrd., etc.), zeigt, dass die Mittel für den Ankauf einiger tausend Tonnen Gold durchaus zur Verfügung stehen. Daneben ist es durchaus als wahrscheinlich zu erachten, dass es Dynastien gibt, denen es gelingt, ihre wahren Vermögen vor dem Blick der Öffentlichkeit zu verbergen.

Jetzt nehmen wir an, nachdem der Goldpreis deutlich gesunken ist, mehren sich plötzlich die Anzeichen, dass das System der Fiat-Währungen vor dem tatsächlichen Zusammenbruch steht. Entweder verfällt der Wert der Ersparnisse und Vermögen von Bürgern und Kleinanlegern so rasch, dass an den Rückkauf der kurz davor veräußerten Goldmünzen gar nicht mehr zu denken ist, oder der Goldpreis steigt plötzlich so hoch an, dass der derzeitige Preis von rund $ 1.500 pro Unze innerhalb weniger Tage deutlich überschritten wird.

In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch daran zu erinnern, dass zur Zeit der „großen Depression“ amerikanischen Bürgern der private Besitz von Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikaten, durch den Executive Order 6102, unterfertigt von Präsident Franklin D. Roosevelt am 5. April 1933, verboten wurde. Zuwiderhandelnden drohten bis zu 10 Jahren Haft. Dieses Gesetz blieb bis zum Aufheben der teilweisen Golddeckung des US-Dollars im Jahr 1971 in Kraft.

Der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler Marc Faber erwähnte vor rund einem Jahr in einem Interview, sichtlich amüsiert, dass eine Rückkehr zum ehemaligen Goldstandard als Währungsgrundlage durchaus möglich sei. Bloß der Preis pro Unze Gold müsste auf eine Million Dollar angehoben werden. Dividieren wir die gesamte jemals geförderte Goldmenge von 180.000 Tonnen durch die Zahl der Erdenbürger, entfallen auf jeden Einzelnen nicht mehr als 25 Gramm. Sollte Gold eines Tages, insbesondere im Zusammenhang mit dem sinkenden Vertrauen in Fiat-Währungen, wieder als ultimative Wertanlage Akzeptanz finden, wäre eine völlige Neubewertung keineswegs auszuschließen. Allerdings, dass Goldbesitz, der über Schmuck hinausgeht, zu einem Privileg werden könnte, wie es in den Vereinigten Staaten für mehrere Jahrzehnte bereits der Fall war, muss bei derartigen Überlegungen ebenfalls respektiert werden.

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Sorry, beide Berichte sind nicht mehr ganz neu, geben aber trotzdem einige Erklärungen. Die nächsten Wochen dürften spannend werden.
Warum fällt der Goldpreis?
25. 06. 2011 | Von: kh
Die Märkte sind verunsichert. Was passiert mit Griechenland? Was mit der Euro-Zone? Zwei italienische Banken, UniCredit SpA und Intesa Sanpaolo, geraten ins Wanken. Die Vereinigten Staaten nähern sich ebenfalls der Zahlungsunfähigkeit. Ein, wie von Prof. Hörmann angekündigter, Zusammenbruch des Währungssystems rückt immer mehr in den Bereich des Wahrscheinlichen. Dementsprechend geben die Aktienkurse nach. Gleichzeitig sinkt auch der Ölpreis, denn ein wirtschaftliches Chaos würde schließlich den Bedarf senken. Doch wohin fließen abgezogene Barmittel? Sollte in einer derartigen Situation nicht eine Flucht in Edelmetalle einsetzen? Sowohl der Gold- als auch der Silberpreis erlitten gegen Ende der Woche deutliche Einbußen.

Im Laufe der Woche kletterte der Goldpreis bis auf $ 1.552 pro Unze. Am Freitag nachmittag unterschritt er die 1.500er-Marke. Schon am Donnerstag, als der Dow-Jones-Index vorübergehend mehr als 200 Punkte im Minus lag, zeigte sich diese sonderbare Parallele. Diese Tendenz, dass die Preise von Aktien und Edelmetallen gleichzeitig unter Druck standen, trat während der vergangenen Jahre bereits mehrere Male auf.

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Der wichtigste Handelsplatz für Gold ist London, gefolgt von New York, Zürich und Tokio. Aufgrund beschränkter Verfügbarkeit von Gold, hält sich das Handelsvolumen entsprechend in Grenzen. Einem Eintrag bei Wikipedia zufolge, betrug das tägliche Handelsvolumen von Gold im November 2008 im Durchschnitt 18,3 Millionen Unzen ($ 13,9 Mrd.) und von Silber 107,6 Millionen Unzen ($ 1,1 Mrd.). Dies bedeutet jedoch nicht, dass die gleiche Menge physischen Goldes täglich den Besitzer wechselte. Zum überwiegenden Teil werden Futures, also Lieferversprechen, gehandelt. Einzelne Hedgefonds, wie Spekulationskapital heute genannt wird, verfügen über ausreichende Mittel, um die Preisentwicklung willentlich zu steuern.

Aus üblicherweise gut informierten Kreisen wurde kürzlich bekannt, dass 2.000 Tonnen physischen Goldes für den baldigen Verkauf aktiviert wurden. Dies entspricht rund einem Viertel der Bestände von Fort Knox bzw. 60 Prozent der deutschen Goldreserven. Beim derzeitigen Goldpreis beträgt der Wert rund 97 Milliarden Dollar.
An dieser Stelle sei auch bemerkt, dass seit Jahren von Experten darauf verwiesen wird, dass der Goldpreis in astronomische Höhen klettern könnte, sobald ein nennenswerter Anteil der Besitzer von auf Gold lautenden Papieren auf eine Einlösung bestünde. Somit ist nicht abschätzbar, ob die aktivierten 2.000 Tonnen – die Korrektheit der Information vorausgesetzt - dazu dienen sollen, den Goldpreis nach unten zu manipulieren oder um eine Explosion nach oben zu verhindern. Beim Beobachten der Preisentwicklung in naher Zukunft, sollten beide Möglichkeiten Berücksichtigung finden.

In Anbetracht der mehr als nur unsicheren Wirtschaftslage, sollte man grundsätzlich davon ausgehen können, dass Gold noch immer über ein respektables Steigerungspotential verfügt, auch wenn Manipulationen vorübergehend gegenteilige Vermutungen aufkommen lassen könnten. Außerdem, sollten die wertlosen Fiat-Währungen tatsächlich verschwinden, was gleichzeitig einen restlosen Zusammenbruch der Aktienmärkte mit sich bringen würde, was außer Gold und Silber könnte sonst noch zur Wertaufbewahrung dienen?

Allerdings, wer daran denkt, sein Erspartes in Form von Gold zu sichern, sollte eine Gefahr nicht gänzliche außer Auge lassen. Und zwar ein mögliches Verbot von privatem Goldbesitz, wie es in den Vereinigten Staaten von 1933 bis nach 1971 der Fall war. Mittels Executive Order 6102, unterzeichnet am 5. April 1933, zwang der damalige Präsident Franklin D. Roosevelt alle amerikanischen Bürger, Goldmünzen, Barren und Zertifikate zum Preis von $ 20,67 dem Staat zu überlassen, widrigenfalls bis zu zehn Jahren Gefängnis drohten.

Vor wenigen Tagen sandte das Online-Trading-Service Forex.com ein Email an seine US-Kunden. Darin stand zu lesen, dass per 15. Juli eine Bestimmung in Kraft trete, wonach allen in den USA ansässigen Personen der außerbörsliche (OTC) Handel mit Edelmetallen untersagt sei. Gleichzeitig kündigte Forex.com an, ab diesem Tag keine derartigen Transaktionen mehr durchzuführen.

Pläne, unser derzeitiges Geldsystem zu erneuern, sind mit Sicherheit bereits ausgearbeitet. Einen gewissen Einblick in mögliche Projekte bieten die Aufzeichnungen der Vorträge in Bretton Woods, einem von George Soros Anfang April organisierten Treffen internationaler Finanzexperten. Einzelne Themenbereiche verweisen darauf, dass die bereits seit 1969 existierende künstliche Währung, genannt „Sonderziehungsrechte“, die vom Internationalen Währungsfond herausgegeben wird, an Bedeutung gewinnen könnten. Gold zur teilweisen Deckung einer Weltwährung zu verwenden, würde laut Mark Faber, einem Schweizer Finanzexperten, eine massive Aufwertung des Goldpreises erfordern. Dies würde aber gleichzeitig bedeuten, dass selbst eine geringe Menge von Goldmünzen bald ein kleines Vermögen wert sein könnte. Gemeinen Bürgern auf diesem Wege zu Wohlstand zu verhelfen, entspricht mit Sicherheit nicht den Interessen der Drahtzieher. Nachdem demokratische Staaten noch nie sonderliche Scheu gezeigt haben, über ihre Bürger diktatorische Maßnahmen zu verhängen, wäre ein Verbot privaten Goldbesitzes auch in Europa nicht auszuschließen. Wie anno 1933 ließe sich wieder erklären, dass privates „Goldhorten“ die Stabilität der Märkte gefährden könnte.
Ich will ja nicht so sehr klugscheissern ,aber der Dollar ist heute um ca 0,8 prozent gefallen,gegenüber dem Euro ,und ist nicht gestiegen. Aber das Gold gefallen ist, stimmt trotzdem. Man versucht immer eine Begründung im Nachhinein zu finden, warum heute dieses und jenes gesteigen ist, das sieht man ständig bei n-tv. Kann man nicht einfach mal sagen ,das Gold ist eben gefallen,weil es gefallen ist, oder kann man nicht einfach sagen,ich weiss nicht warum es gefallen ist, anstatt irgendeinen Grund zu finden, der sich inzwischen schon wieder ins Gegenteil gekehrt hat. ALso gut, ich behaupote nun mal das Gegenteil,der Goldpreis ist so stark gefallen, weil der Dollar gefallen ist,und nicht qwie ihr, weil der Dollar gestiegen ist

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