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Die Souveränität der Markttechnik EUR-USD: Nächste Haltestelle: 1,2870 USD

Gastautor: medianer70
10.09.2011, 09:03  |  4911   |   |   

Guten Tag allerseits,

 

Es folgt die Einschätzung der von mir beobachteten Märkte für die Woche vom 12.09.2011.  

 

EUR/USD

Markttechnischer Besprechung: Erinnern Sie sich noch an das rote Target, von dem ich schon seit Wochen schreibe? Ok, zeitlich betrachtet, lag ich um einige Tage daneben; doch der angesprochene Bereich wurde diese Woche erreicht. Und nicht nur das, die Kurse rauschten diese Woche direkt an diesem Target vorbei in die Tiefe.

 

In der letzten Kolumne sprach ich davon, dass, wenn der Bereich um dieses Target herum nicht hält, wohl die gestrichelte schwarze Trendlinie bei 1,3657 $ in Betracht zu ziehen wäre. Wie so oft, wenn die Notierungen mal rutschen, dann meist kräftig und deutlich.

 

Und so geschah es, dass bis zum Handelsschluss in dieser Woche, die Linie exakt erreicht wurde. Wenn auch der Absturz in dieser Woche recht heftig ausfällt, werfen Sie doch bitte einmal einen Blick auf die Großwetterlage. Was ist nun wirklich passiert? Nun, die Kurse haben nach einem Test der oberen Begrenzung des jüngsten Downtrends (schwarz gestrichelt), einfach dessen untere Begrenzung angelaufen. Solange sich die Kurse in diesem Kanal halten, kann der selbige immer noch als nach unten gerichtete Flagge des mittleren, übergeordneten Uptrends (grün) bezeichnet werden.

 

Die charttechnische Betrachtung hat jedoch auch eine bärische Sichtweise. Sieht man sich nämlich das große Bild an, so traten die Notierungen durch den Kurseinbruch wieder in den großen, schwarzen Trendkanal ein (siehe auch Wochenchart!!) Und dieser Trend ist der übergeordnete Abwärtstrendkanal.

 

Für die kommende Woche lassen sich somit zwei Szenarien skizzieren. Können sich die Kurse in dem jüngsten Trendkanal (schwarz gestrichelt) halten, wäre das gelbe Target auf der Oberseite das anzustrebende Ziel (bis Anfang Oktober gerechnet). Auf dem Weg dorthin wären allerdings nicht zu verachtende Hindernisse zu überwinden. Ob dies so einfach gelingt, nachdem die Schuldenproblematik im Euroland zunimmt, darf zu Recht bezweifelt werden.

 

Das von mir favorisierte Szenario liegt eindeutig auf der Shortseite. Eine mögliche Erholung des letzten Einbruchs könnte bis zur dicken, schwarzen Trendlinie laufen. Von dort prallt der Kurs dann wieder nach unten ab und wandert in den nächsten Wochen langsam bis hin zum lilafarbenden Target.

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