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Rohstoffe: Goldpreis: Bärenmarkt droht
Foto: Deutsche Bundesbank

Rohstoffe Goldpreis: Bärenmarkt droht

04.04.2013, 08:04  |  3160   |   |   

Wird ein ursprüngliches Rekordhoch um 20 Prozent unterschritten, spricht man von einem Bärenmarkt. Bei Gold fehlt mit über 18 Prozent nicht mehr viel, um den Bärenmarkt auszurufen.

Die Abflüsse aus Gold-ETFs halten unvermindert an, was sich am weltgrößten seiner Art –  dem SPDR Gold Shares – besonders gut ablesen lässt. Dessen gehaltene Goldmenge reduzierte sich am gestrigen Mittwoch nämlich von 1.208,92 auf 1.206,22 Tonnen. Dies stellt das niedrigste Niveau seit 20 Monaten dar. Die Charttechnik verheißt ebenfalls nichts Gutes. Weil die massive Unterstützungszone im Bereich von 1.550 Dollar unterschritten wurde, drohen nun weitere chartinduzierte Verkäufe, die das gelbe Edelmetall in die nächste Haltezone im Bereich von 1.500 Dollar drücken könnten. Mitte 2011 kämpfte Gold mehrere Monate lang mit der psychologisch wichtigen Marke – danach folgte eine Kursrally auf das aktuelle Rekordhoch von über 1.900 Dollar.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,40 auf 1.548,10 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Nach Absacker stabil

Auf den Wochenbericht der US-Energiebehörde reagierte der WTI-Future am gestrigen Mittwoch mit einem Tagesverlust von 2,7 Prozent. Die gelagerten Ölmengen kletterten um 2,71 Millionen Barrel auf 388,6 Millionen Barrel, das höchste Niveau seit 22 Jahren. Angesichts des massiven Überangebots betrachteten viele Marktakteure den Ölpreis offensichtlich als überbewertet. Keinen Rückenwind lieferten die am Mittwochnachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten. Sowohl der ADP-Arbeitsmarktbericht als auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor fielen schwächer als erwartet aus.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,02 auf 94,43 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,26 auf 107,37 Dollar anzog.
 

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