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Johnson & Johnson kündigt die Gründung der Konsortien für die Entwicklung eines Ebolaimpfstoffs an und erhält Finanzierung von der Initiative für innovative Arzneimittel

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
17.01.2015, 18:36  |  4874   |   |   

- Finanzierung der Konsortien durch das Ebola+ Programm der IMI, unterstützt von der Europäischen Kommission

- Zusammenarbeit der London School of Hygiene and Tropical Medicine, INSERM, University of Oxford University, La Centre Muraz, Bavarian Nordic A/S, Vibalogics, der Grameen Foundation und World Vision of Ireland mit Janssen Pharmaceutical Companies zur Beschleunigung der Entwicklung des Ad26 – MVA Ebolaimpfstoffes und Aufklärung der Patienten

NEW BRUNSWICK, New Jersey, 17. Januar 2015 /PRNewswire/ -- Johnson & Johnson (NYSE: JNJ) freut sich, die Gründung von Konsortien mit führenden weltweiten Forschungsinstituten und Nichtregierungsorganisationen für die Zusammenarbeit mit Janssen Pharmaceutical Companies zur Beschleunigung der Entwicklung seiner Ebolaimpfstoff-Regime bekannt geben zu können. Die Initiative für Innovative Arzneimittel (IMI) plant, diesen Konsortien Finanzhilfe in der Höhe von insgesamt € 100 Millionen aus dem Ebola+ Programm zur Unterstützung der Entwicklung und Herstellung sowie der Aufklärung von Patienten über das Impfstoff-Regime zu geben.

Die IMI ist Europas größte öffentlich-private Initiative, die auf die Beschleunigung der Entwicklung besserer und sicherer Arzneimittel für Patienten ausgerichtet ist. Die Finanzierung des Ebola+ Programms der IMI erfolgt zum Teil durch Horizon 2020, dem Programm für Forschung und Innovation der Europäischen Union, und zum Teil in Form von Sachleistungen der Projektpartner des Europäischen Dachverbands der Arzneimittelunternehmen und -verbände (EFPIA).

„Angesichts der weltweiten Herausforderung, die Ebola darstellt, ist es für eine mögliche Lösung dieser Krisis von größter Bedeutung, die Expertise und Fähigkeiten der Pharmaindustrie, von Wissenschaftszentren und von NROs zu vereinen", sagte Dr. Paul Stoffels, Chief Scientific Officer und Worldwide Chairman, Pharmaceuticals, von Johnson & Johnson. „Die Unterstützung seitens der Europäischen Kommission über IMI stärkt die Zusammenarbeit, die zu einer nennenswerten Beschleunigung der Bemühungen beim Umgang mit dieser humanitären Krise führen sollte."

„Es ist erfreulich zu sehen, wie sich so viele Partner gemeinsam der Beschleunigung der Entwicklung eines effektiven Impfstoffes sowohl für die derzeitige Epidemie als auch für künftige Ausbrüche widmen", erklärte Professor Dr. Peter Piot, Direktor der London School of Hygiene & Tropical Medicine, einer der Partner der Konsortien. „Hier bietet sich eine Gelegenheit sicherzustellen, dass dies die letzte Ebolaepidemie ist, bei der Isolierung und Quarantäne die einzigen Mittel zur Kontrolle sind."

Die Finanzmittel wurden für die Unterstützung mehrerer Konsortien angekündigt, die gemeinsam an vier Projekten arbeiten. Drei der Projekte beschäftigen sich mit der Notwendigkeit, die Phase I, II und III-Studien zu beschleunigen und die Produktion der Prime-Boost-Impfstoff-Regime zu erhöhen. Derzeit findet eine von der Oxford Vaccines Group geleitete Phase-I-Studie statt, wobei Studien in Afrika geplant sind. Die Phase-II und III-Studien in Europa und Afrika werden, abhängig von der Überprüfung der vorläufigen Daten der Phase-I-Studie, parallel durchgeführt. Das vierte Projekt betrifft die Untersuchung innovativer Wege und Technologien zu Steigerung des Bewusstseins und der Akzeptanz von Impfkampagnen. Insgesamt werden in diesem Stadium des Ebola+ Programms der IMI acht Projekte finanziert.

„Da sich Menschen nach wie vor mit dieser Krankheit anstecken, besteht unvermindert das Risiko, dass sich Ebola weiter ausbreitet und dass wir in der Zukunft neue Ausbrüche haben werden", sagte Dr. Johan Van Hoof, Global Head of Infectious Diseases and Vaccines von Janssen. „Wir sind der Europäischen Kommission für ihre Unterstützung dankbar und froh, dass sie sich uns ebenso wie unsere angesehenen Partner anschließt, damit wir unser Ziel der kurzfristigen Verfügbarkeit eines Impfstoffes weiter beschleunigen können, um ihn, falls er zugelassen wird, Familien und Gesundheitsfachleute an vorderster Front bereitstellen zu können."

Professor Andrew Pollard und Dr. Matthew Snape, welche die Phase- I und II der Studie für einen Ebolaimpfstoff an der University of Oxford für IMI leiten, erklärten: „Die ersten Tests mit Impfstoffen gegen Ebola haben an der Universität bereits begonnen und das Interesse der Öffentlichkeit an der freiwilligen Teilnahme an der Studie ist enorm. Dies sollte es uns erlauben, kurzfristig Informationen für die Richtung weiterer Studien über einen Prime-Boost-Impfstoff bereitzustellen, der, falls er zugelassen wird, bei der Kontrolle des Ebolaausbruchs in Westafrika helfen kann."

Zu den Organisationen, die sich Janssen anschließen, zählen die London School of Hygiene & Tropical Medicine, die University of Oxford, das Institut National de la Sante et de la Recherche Medicale (INSERM), La Centre Muraz, Bavarian Nordic A/S, Vibalogics, die Grameen Foundation und World Vision of Ireland.

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