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Egbert Prior Isra Vision schafft die 100-Millionen-Marke

Gastautor: Egbert Prior
09.02.2015, 10:36  |  1051   |   |   

Die beste Aktien in unserem „Prior Depot“. In knapp drei Jahren hat sich die Aktie annähernd verdreifacht. Aktuell 51,86 Euro. Die fulminante Kursentwicklung ist durch einen beeindruckenden Wachstumskurs fundamental gut untermauert. In den letzten 16 Jahren hat das Unternehmen den Umsatz um durchschnittlich 25% p.a. gesteigert! Kein einziges Verlustjahr. Mit großer Zuverlässigkeit hält Unternehmensgründer und Vorstandschef Enis Ersü seine Prognosen ein. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30.9. endete, wurde ein besonderer Meilenstein erreicht. Erstmals durchbrach Isra Vision die magische 100-Millionen-Umsatzmarke. Die Erlöse kletterten um 14% auf 103 Millionen. Die Vorsteuermarge stieg von 18 auf 19%. Das ist knackig. CEO Ersü glaubt, daß sein Unternehmen nun die kritische Größe für die „nächste Wachstumsphase“ erreicht habe. Jetzt liegt die Meßlatte des gebürtigen Istanbulers bei 150 Millionen. Die Firma, eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt, wo Ersü als Wissenschaftler gearbeitet hatte, bezeichnet sich als Weltmarktführer für Oberflächeninspektionssysteme. Isra Vision hat „künstliche Augen“ entwickelt, die in der Qualitätssicherung von Glas, Metall, Papier und auch zur Steuerung von Robotern eingesetzt werden. Mit der nun erreichten Größenklasse sieht sich Isra Vision bestens aufgestellt, um im globalen Wettbewerb mitzuhalten. Der Umsatzanteil der Wachsumsmärkte Asiens lag zuletzt schon fast auf dem Niveau Europas, das für etwa 40% der Gesamterlöse steht. Im Februar wird Ersü einen Ausblick auf 2015 geben. Wir rechnen mit einem Umsatzanstieg um mehr als 10% auf ca. 115 Millionen. Das Ergebnis je Aktie könnte – Analystenschätzungen zufolge– bei ca. 3,40 Euro landen (2,97 in der Berichtsperiode 13/14). Unter dieser Prämisse errechnet sich ein KGV von 15. Damit ist die Aktie angesichts der Erfolgsbilanz und der glänzenden Perspektiven keineswegs zu teuer. Zumal in Isra auch Übernahmephantasie steckt. Ersü, dem 25% der Anteile gehören, ist jetzt 62 Jahre alt und könnte sich vorstellen, die Führung in jüngere Hände zu legen. 70% der Aktien befinden sich in Streubesitz. Ein strategischer Partner könnte das Unternehmen weiter voranbringen. Aber auch Isra schaut sich nach Akquisitionskandidaten um. „Aktuell beobachtet und analysiert das Management intensiv Ziele, die Isra strategisch stärken“, heißt es in einer Mitteilung. Mindestens eine Aquisition soll im neuen Geschäftsjahr in trockene Tücher gebracht werden. Die Darmstädter sind gut in die Bilanzperiode 14/15 gestartet, mit 57 Millionen liegt der Auftragsbestand deutlich über dem Vorjahr. Zuletzt hat das Unternehmen eine Dividende von 35 Cent je Anteilsschein bezahlt, für den laufenden Turnus rechnen wir mit einer Anhebung auf vielleicht 40 Cent. Die Wachstumsstory geht weiter!

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