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    RWE  1574  0 Kommentare Lange schwarze Kerze am Freitag und ein Keil: Negativ!

    Am Freitag bildete sich eine lange schwarze Tageskerze mit einem neuen Tief in der Abwärtsbewegung. Ein Verkaufssignal. Zusätzlich kann seit Ende April ein kleiner Keil konstruiert werden. Damit steigt das Risiko an, das das bislang favorisierte negative Szenario nun eintritt und die RWE-Aktie auch demnächst unter 20 Euro notiert. Nur eine zügige Rückkehr über 22 Euro mit Ausbruch aus dem Keil nach oben würde hier eine kurzfristige Besserung der Chartsituation darstellen. Auch das jüngste Interview des Finanzchefs von RWE Bernhard Günther mit der Börsen-Zeitung vom Samstag kann die Anleger nicht wirklich begeistern. Zwar wird die finanzielle Stabilität betont, aber auch darauf hingewiesen, dass das Ergebnis in der Stromerzeugung bei den derzeitigen Preisen auch 2016 unter Druck bleiben dürfte. Zudem bleibt die Frage der Höhe der Atomrückstellungen. Einige Experten gehen davon aus, dass die bisherigen Rückstellungen der Stromkonzerne für einen Ausstieg bzw. Abbau der Atommeiler nicht ausreichen. RWE hat derzeit 10 Mrd. Euro an Rückstellungen gebildet.

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    Die jüngsten Monatskerzen allesamt negativ. Die RWE-Aktie verläuft langfristig noch innerhalb eines Abwärtstrends, der zudem Mitte 2014 nochmals bestätigt wurde und bildete ein fallendes Dreieck aus. Ein Ausbruch aus dem Dreieck wäre trendbestätigend - ein Worst-case-Szenario ergibt sich somit bei einem Ausbruch aus dem Dreieck nach unten mit einem ersten Kursziel bei ca. 15/16 Euro (Rückkehrlinie des Abwärtstrendkanals) und einem zweiten Kursziel bei ca. 12 Euro (Schwankungsbreite des Dreiecks) sowie einem dritten Kursziel bei Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal in Richtung 8 Euro.

    Tageskerzen RWE

    Am Freitag eine lange schwarze Kerze bei steigenden Umsätzen. Nur ein Ausbruch aus dem kleinen Keil nach oben würde diese Kerze als Marktbereinigung darstellen – mit der Chance einer Erholung in Richtung 23,70 bis ca. 24 Euro. Solange aber auch das Hoch vom Freitag nicht überwunden wird, besteht eher die Aussicht auf fallende Kurse in Richtung 20 Euro und tiefer.

    Ihr Stefan Salomon

    Chartanalyst wallstreet-online.de

    Hinweis: Die Analyse wurde von Stefan Salomon mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit der in der Analyse enthaltenen Aussagen, Prognosen und Angaben wird jedoch keine Gewähr übernommen. Der Inhalt dient lediglich der Information und beinhaltet keine Vermögensberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von CFD, Aktien oder anderen Finanzprodukten.Die Analysen dienen nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Erklärung nach §34b Abs 1 WPHG: Der Autor erklärt, dass er im Besitz von Finanzinstrumenten sein kann, auf die sich einzelne Analysen beziehen. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Charts: guidants.com



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    Stefan Salomon
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    Stefan Salomon ist seit Mitte der 1990er-Jahre Technischer Analyst. Er gilt als der Spezialist in Deutschland für Candlesticks in Verbindung mit der Trend- und Formationsanalyse. Mit rund 20 Jahren Erfahrung ist Stefan Salomon gefragter Medienpartner und Vortragsredner (u.a. auch n-tv, DAF, diverse Zeitungen und Magazine). Sein Motto lautet: "Börse ist einfach"! In Seminaren und Webinaren sowie als Coach vermittelt "Mr. Candlestick" sein Wissen an Börsen-Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis gern weiter. Dazu hat er auch Das Große Lehrbuch der Chartanalyse* geschrieben. *Werbelink
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    Verfasst von Stefan Salomon
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