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Marktkommentar: Pioneer: Emerging Markets: Champions und Ladenhüter - Einige positive Nachrichten zur Stabilisierung des Ausblicks
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Marktkommentar Pioneer: Emerging Markets: Champions und Ladenhüter - Einige positive Nachrichten zur Stabilisierung des Ausblicks

Nachrichtenquelle: Asset Standard
06.05.2016, 15:01  |  667   |   |   

Wir sehen einige positive Faktoren, die eine kurzfristige Stabilisierung des Ausblicks für die EM erwarten lassen.

- Die Rohstoffpreise, darunter Öl, haben sich von ihren Tiefständen erholt, auch wenn sie weiter auf niedrigem Niveau notieren.

- Die Fed zeigt sich vorsichtiger als erwartet und nimmt somit etwas Druck vom US-Dollar und auch von den Währungen der Schwellenländer.

- Von China ausgehende Extremrisiken haben sich etwas verringert. Die Kapitalabflüsse scheinen unter Kontrolle, der Immobiliensektor stabilisiert sich. Weitere fiskalische bzw. vergleichbare Maßnahmen sollten dazu beitragen, ein Wachstum im Umfang von 6,5% bis 7% zu erreichen. Der Reformprozess verbreitert sich und erfasst auch weniger effiziente Wirtschaftsbereiche wie den Finanzsektor und staatseigene Unternehmen.

- Indien verfolgt eine lockere Geldpolitik; nachlassender Inflationsdruck erweitert den geldpolitischen Spielraum.

Die Faktoren zeigen, dass die EM mit wenigen Ausnahmen (Südafrika, Ungarn, Chile) weniger anfällig sind als die Dezemberdaten vermuten ließen. China und Indien belegen aufgrund externer Bedingungen ranghöchste Plätze.

Nachdem sich der Konjunkturausblick stabilisiert hat und Ängste vor einer harten Landung Chinas sich verflüchtigt haben, sind EM-Aktien an den Märkten wieder stärker gefragt und konnten im ersten Quartal 2016 Aktien der Industrieländer outperformen. Unter den Schwellenländern bevorzugen wir weiterhin Indien und beurteilen China mittel - bis langfristig konstruktiv.

An China schätzen wir das Thema "Neues China", das ungeachtet der Probleme mit dem "Alten China" sehr real ist. Angesichts der Bedeutung von Reformen und Umstrukturierungen sowie des Vertrauens in die Umsetzung sollten sich Anleger stärker auf den MSCI China Index als auf den HSCEI fokussieren. Im MSCI China sind binnenmarktorientierte Produzenten und Dienstleister (Gesundheit, Technologie, Telekom) stärker gewichtet. Er könnte daher vom Aufstieg der Mittelschicht und vom Übergang zu einer besser ausbalancierten Volkswirtschaft profitieren. Der Finanzsektor hat in diesem Index einen Anteil von knapp 40%, im HSCEI von 73%. Zudem erfasst der MSCI Index keine staatseigenen Firmen, die zu Chinas ineffizientesten Unternehmen zählen.

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