DAX+0,65 % EUR/USD-0,08 % Gold-1,14 % Öl (Brent)+1,15 %
Marktkommentar: Klaus-Dieter Erdmann, Karsten Schnapp (MMD): Marktkommentar Juni 2016
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Marktkommentar Klaus-Dieter Erdmann, Karsten Schnapp (MMD): Marktkommentar Juni 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
15.06.2016, 17:04  |  639   |   |   

Im Wonnemonat Mai gab es nach anfänglichen Kursverlusten noch ein versöhnliches Ende an den Kapitalmärkten. Die amerikanische Notenbank (FED) sorgte für kurzfristige Irritationen, da ihr jüngstes veröffentlichtes Protokoll der Notenbanksitzung auf eine Zinserhöhung im Sommer hindeutete. Im realwirtschaftlichen Bereich meldete die deutsche Wirtschaft ein mit 0,7% überraschend starkes erstes Quartal. Angetrieben von der Konsumfreude der Verbraucher, der Ausgabenfreude des Staates und dem milden Winter legte die deutsche Wirtschaftsleistung kräftig zu. Auch die amerikanische Industrieproduktion stieg um 0,7% gegenüber dem Vormonat und erzielte damit den stärksten Zuwachs seit einem Jahr.

Der amerikanische Privatanleger scheint diesem Umfeld jedoch nicht zu trauen. Seit 1987 wird das sogenannte "AAII Sentiment" in den USA erhoben. Mit einem Wert von 17,75% hat die Quote der Anleger, die auf steigende Kurse setzen, den niedrigsten Wert erreicht, der jemals gemessen wurde.

An den Aktienmärkten setzte sich die Erholung weiter fort. Der deutsche Aktienindex DAX stieg um 2,2%, der amerikanische S&P 500 um 1,5% und der japanische Nikkei 225 um 3,4%. Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass der kleine Bruder des DAX, der S-DAX (50 kleinere Werte/Small Caps) im Mai einen neuen historischen Höchststand markierte, während der DAX noch 23% von seinem letztjährigen Höchststand entfernt ist.

Der deutsche Rentenmarkt konnte sich von den Vormonatsverlusten erholen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fiel um 0,10%-Punkte auf 0,18%.

Der Rohstoffmarkt zeigte sich uneinheitlich. Während Rohöl mit einem Gewinn von 4,8% weiter zulegte, verloren die Edelmetalle Gold und Silber 5,7% bzw. 10,1% Für Gold war es der größte Monatsverlust seit November 2015.

Die Devisenmärkte waren weiter ebenfalls uneinheitlich. Der amerikanische US-Dollar stieg gegenüber dem Euro um 3,5% und das britische Pfund gewann 1,3%, während sich der Euro gegenüber dem japanischen Yen um 0,8% festigte.

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