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Story des Jahres Die Auto-Connection: "Ein Erdbeben für die Industrie"

24.07.2017, 15:07  |  7535   |   |   

"Der Klub der 5": VW, BMW, Audi, Porsche und Daimler, soll über Jahre hinweg Absprachen bezüglich Technik, Kosten, Zulieferer und die Abgasreinigung getroffen haben. Kunden könnten im großen Stil getäuscht worden sein. 

Am vergangenen Freitag nahm der womöglich größte Skandal der deutschen Automobilbranche seinen Lauf: Der SPIEGEL deckte auf, dass sich VW und Daimler bereits ein Jahr zuvor bei der Kartellbehörde selbst angezeigt hatten - VW am 4. Juli 2016 und Daimler kurze Zeit später. Dass daraus etwas viel Gewaltigeres werden kann als der Dieselskandal, wird langsam aber sicher jedem bewusst. In der Selbstanzeige schilderten die beiden Autobauer jahrzehntelange Absprachen. Der VW-Schriftsatz soll auch für Audi und Porsche gelten. So wird mittlerweile vom "Klub der 5" gesprochen, denn VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler könnten in den Fall der geheimen Absprachen verstrickt sein ("Welt").

Dabei ging es nicht nur um einzelne Personen, sondern ganze Arbeitsgruppen soll es in der Vergangenheit gegeben haben, die sich zu Technik, Kosten und Zulieferern  austauschten und absprachen. Auch die Diesel-Trickserei soll in den Zirkeln diskutiert worden sein. Es hieß, dass in den 1990er Jahren mehr als 200 Mitarbeiter der Unternehmen involviert waren und alle Details der Autoentwicklung besprochen hätten ("Handelsblatt"). Es gab wohl circa 60 Arbeitskreise ("WienerZeitung"). Somit läge ein eindeutigen Verstoß gegen die Grundregeln der Marktwirtschaft vor - wie man es in der Schule gelernt hatte.

Dagegen wehrte sich BMW, denn der Autobauer erklärte in einer Mitteilung am Sonntag, sich nicht mit anderen Autobauern zur Abgasreingung abgesprochen zu haben. Somit könnte es nur einen "Klub der 4" geben. Außen vor ist auch der Opel-Konzern ("BZ"). 

Nun wird mit einer massiven Klagewelle gerechnet, in denen Autokäufer Schadenersatz für überteuerte Fahrzeuge verlangen könnten ("SZ"). Ferner drängt die Verbraucherzentrale darauf, per Gesetz eine Musterklage möglich zu machen, damit Kunden nicht einzeln vor Gericht gehen müssen. Derzeit wird von einer zweistelligen Milliardenstrafe gesprochen ("Handelsblatt").

Noch am Freitag hieß, dass die Autobauer durch eine Selbstanzeige mit einem verminderten Strafmaß rechnen könnten. Womit man jedoch nicht rechnete, dass unter den Betiligten keinesfalls Einigkeit herrschte. So erhob Uwe Hück, Porsche Betriebsratschef, schwere Vorwürfe gegen Audi und forderte dazu auf, Vorstände freizustellen. Der VW-Betriebsrat pochte auf eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung in dieser Woche - Mittwoch wurde anvisiert. Auch Daimler baute ein Schutzschild auf und soll sich in den vergangenen Jahren aus den Gesprächsrunden teilweise zürckgezogen haben ("ARD"). Bislang gibt es zum Teil-Rückzug keine offizielle Bestätigung seitens Daimlers. 

Laut den aktuellen Aussagen will sich die Bundesregierung in die Aufklärung nicht direkt einschalten. Die Federführung soll die EU-Kommission übernehmen. Die EU-Aufseher bestätigten bereits, dass sie und das Bundeskartellamt den Vorgang prüfen.

Die Deutschen bauen die besten Autos. Wie sich nun herausstellte, in ganz enger Absprache. War die gute Ingenieurleistung lediglich das Ergebnis unerlaubten Teamworks? Bislang war die Autobranche das Aushängeschild des deutschen Exportwunders und könnte nun eine Bauchlandung hinlegen. Ferdinand Dudenhöffer sagte es sei "Ein Erdbeben für die Industrie" und somit bleibt abzuwarten, welche weiteren Nachbeben kommen ("Bild").

Die Börsen haben bereits am Freitag reagiert. Zeitweise zogen sämtliche Dax-Werte den Index nach unten. Zu Handelsbeginn am Montag verlor BMW 2,12 Prozent, Porsche 2,18 Prozent, die Volkswagen Aktie 2,76 Prozent und Daimler-Papiere 2,83 Prozent.

 

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Kommentare

Hier wird ein megaskandal aus dem Boden gestampft, täglich werden neue Enthüllungen und Anschuldigungen durch die Luft geschleudert.
Es hat den Anschein als ob die Beschuldigten bereits in allen Punkten für schuldig erklärt wurden.
Selbstanzeigen aus der Vergangenheit dienen als schuldeingeständnis.

Eine selbstanzeige rein vorsorglich aus aussicherheit, ohne dass man überhaupt schuldig sein muss ist bestimmt ausgeschlossen?!?!

Also Ich habe den günstigen Preis heute genutzt und angefangen mich mit Daimler aktien zu versorgen.
Die Suppe wird immer heißer gekocht als sie gegessen wird und diese Suppe ist völlig überhitzt
:)
Noch jemand der mit irgendwelchen Behauptungen um sich herumschleudert ohne auch nur geringstes Wissen von der Materie zu haben. Ich zitiere nochmals ein paar Sätze aus dem Artikel von Guido Reinking aus TE, am besten man schaut sich das dann mal selber an. Link ist unten.
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Ein geheimes Autokartell mit Website und Steuernummer?


Die Spiegel-Story über Absprachen bei der Abgasnachbehandlung ist weder neu noch exklusiv. Der Spiegel selbst hatte 1996 schon darüber berichtet – und wenig auszusetzen.Das „Kartell“ der fünf deutschen Autobauer Porsche, Volkswagen, Audi, Daimler und BMW agierte offenbar doch nicht so sehr im Verborgenen, wie die Berichterstattung im „Spiegel“ nahelegt. Z

um Thema Abgasreinigung betreiben die fünf Hersteller seit 1996 sogar ein Gemeinschaftsunternehmen mit Namen „Abgaszentrum der Automobilindustrie“ (ADA). Die Gesellschaft mit Sitz im Porsche-Entwicklungszentrum Weissach hat eine Steuernummer und eine eigene Website. „Wir haben Weissach gewählt, weil Porsche damals noch eigenständig war und für die anderen beteiligten Hersteller keine Konkurrenz darstellte“, erinnert sich ein Manager von damals.

Die Gesellschaft wurde bei der Gründung sogar vom Kartellamt überprüft. Das US-Unternehmen Ford und die GM-Tochter Opel wurden von dem Gemeinschaftsunternehmen ausgeschlossen. Opel schaltete daraufhin das Kartellamt ein, das den Fall ein Jahr lang prüfte. Die Behörde fand jedoch keinen Grund, die Sache kartellrechtlich zu verfolgen.

„Im Auftrag unserer Gesellschafter betreiben wir Vorentwicklung auf dem Gebiet der Abgasnachbehandlung an Otto- und Dieselmotoren in Personenkraftwagen“, heißt es in der Satzung der ADA. Das klingt nach einem der Hauptvorwürfe, den der „Spiegel“ erhebt: Die Autohersteller hätte sich in kartellartigen Absprachen verabredet, bei der Abgasreinigung Hand in Hand zu gehen. So sei verabredet worden, nur relativ kleine AdBlue-Tanks für die Abgasbehandlung von Dieselmotoren einzubauen, um Kosten zu sparen und die Konkurrenz auf diesem Gebiet auszuschalten. Zudem seien die zu kleinen Tanks ursächlich für den Dieselskandal, mutmaßt der „Spiegel“. Denn dadurch sei die Menge des verwendeten AdBlue zu gering, um genügend der schädlichen Stickoxyde aus dem Abgas zu filtern.

Ein Vorwurf, den einer der Zulieferer solcher Tanks glatt bestreitet: „Nicht die Größe des Tanks ist entscheidend für die Kosten des Systems. Da spielen ganz andere Parameter eine Rolle“, sagt der Chef des Unternehmens. Zudem sei es das gemeinsame Ziel der Hersteller gewesen, die Tankintervalle für AdBlue möglichst lang zu halten, damit die Kunden nicht zwischen den Inspektionen die Flüssigkeit nachfüllen müssen, was gegen kleine Tanks spricht. Und: „Die meisten Autos haben einen mindestens 10 Liter großen Tank, weil das dem Gebinde entspricht, das man an Tankstellen kaufen kann“, erinnert sich ein Beteiligter an den Hintergrund der Absprache zwischen den Autobauern.
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Am besten direkt nachlesen.... und die Erregungsschraube bremsen. Der Spiegel ist ein linksgrünes Schmierblatt geworden, das wollte ich zum Abschluss noch sagen.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/guido-reinking-autonom/ein-geheimes-autokartell-mit-website-und-steuernummer/
Zitat von Jogibaer1964: Hier werden ja bombastische Schlußfolgerungen mithilfe der Spiegel-Anschuldigungen getroffen - kein Schwein kennt aber die echten Fakten, auch Meister Düsseldoof und Koleriker Hück nicht!

Die Hauptsache scheint mir, weiter an der miesen Stimmung gegen die dt. Automobilindustrie fest zu halten indem man immer wieder ordentlich was nachsetzt!?


Scheint mir auch so: Ich habe mal ins Nachrichtenarchiv bei mir geschaut bezüglich der Diesel.

Da ist mir das auch nochmals aufgefallen, daß es rein ausschließlich um die Abgasreinigungssysteme geht als CO2 Filtersysteme. Daß Kohlenstoffdioxyd nicht so leicht zu verbrennen ist ist ja bekannt, darum darf man auch mit Heizöl ja nicht die Dieselfahrzeuge im Regelfall betanken.

Baut man allerdings die Filter aus kann man wieder seinen Heizölmaserati weiter Fahren.

Möchte man noch wissen, wie man sich Unschlagbar Konkurrenzfähig machen kann über die Kilometerpauschale im Transportwesen? Das geht aber auch nur dann wenn man sowas auch durchzieht.

In der Sendung vom ORF Salzburg heute: Diesel-Pkws Kritik an Ausbau von Partikelfiltern vom 2017-04-03 wurde das nochmals angesprochen, vor allem wie Gering die Strafen bezüglich des Ausbaus sind.

Das dabei die Verkehrszulassung im ganzen dieser Fahrzeuge erlischt kommt noch nebenher erwähnt zu einem mehr als Fragwürdigen gesamtbild zusammen, wie so manche ein gewisses "Umweltschutzempfinden" haben solche dinge durch zu ziehen.

Da braucht man sich auch über kleine Grüne Memmchen mit der Roten Zorrozipfelmütze und dem Hackebeil in der Hand auch nicht weiter wundern - vor allem wenn man eh schon die Rooshaarelephanten im Glasperlenspiel trompeten hört wegen der Koffer voller weißer Mäuse auf dem Tisch vom Zöllner der den Engelstaub mal garnicht mag wie der um die Innsekenlampen Kreist.

Die sind allesamt sowas von "im Ohrsch" das man die als Arschaffenmarienkläffer durch den Äther riecht mit deren "Kleiner Mann am Ohr der Kinderlein" - Nummer

Entweder hat man die am Absatz, als Klotz am Bein oder ständig bei den Kindern an den Ohren, diese herumdeutschenden Mistmaden
Zitat von Nanovirus: In der Tat, mit etwas Hintergrundwissen stellt sich die Sache nämlich etwas anderes dar! Im Aufsichtsrat von VW sitzen ja bekanntermaßen auch Vertreter der Politik. Da im Aufsichtsrat immer alle relevanten Dinge besprochen werden, kann mir keiner sagen, die hätten davon nichts gewusst. Im Gegenteil, man ging immer auf die Verantwortlichen aus der Politik zu und ließ sich die Rückversicherung geben, in grenzwertigen Fällen die Füße still zu halten. Nun jedoch ist die Deutschland AG seitens grüner moralethischer Sozialisten weitgehend abgeschafft zugunsten freier offener staatenunabhängiger Großkonzerne und so wendet sich nun in diesem Sinne die Poltik mit ihrem Wissen gegen Bestimmte, um ihre Ideologie durchzudrücken. Wir schliddern immer mehr in eine DDR-ähnliche Wirtschaftspolitik mit entsprechenden FÜNF_JAHRES_PLÄNEN, man siehe den staatlich verordneten Energieirrsinn, Infrastrukturrückbau und Aussetzen der Kriminalitätsbekämpfung zugunsten der Sicherung von Politkader. Und nun soll über obige Diskreditierung endgültig die nicht funktionsfähige E-Mobilität gegen den Widerstand von Konzernlenkern, Ingenieuren und Betriebswirtschaftlern durchgesetzt werden, trotz der vorherigen Schwächung der Energieunternehmen mit junserem inzwischen sehr fragilen Stromnetz!
Übrigens: Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen ist in China Staatsräson, und zwar mit der Begründung: Alle bekommen Zugang zum Know How, dafür müssen alle ihr Know How zur Verfügung stellen. Resultat dieser Zusammenarbeit sind z.B., dass innerhalb von 15 Jahren die Chinesen im Eisenbahnbau weltweit führend wurden, uns gerade im Flugzeugbau überholen und die nächste Generation von Autos die Handschrift der Chinesen tragen wird und zielgerichtet von China ausgehend die ganze Welt umspannt wird mit ihrem Seidengespinst.


"DDR-Ähnlich"... ich muß so lachen

Set wann hatte denn die SBZ eine EIGENE WIRTSCHAFT? Das war alles Erbettelt und Geklaut und wo man gerade bei dem Thema ist: Diese Wackeldackeltussi von der AfD hatte ja auch angeblich ein Pharmaunternehmen... Da gibt es ja auch so manche Berichte darüber, wie die damals da ran gekommen waren.

Traue keinem Sesamstraßen=Marsianer der eine Dilletationserscheinung von Generationen aufweist.

Damit kann man nach wie vor am besten die Leute erkennen, wie Äffrig diese sich Vergastrickt haben.

2011 war bereits der Schweinetransporter endgültig abgefahren.

„Die PDS kann vom 3. Oktober 1990 an, also von dem Tag an, da sie in Bonn einzieht, auf 5000 feste und freie Mitarbeiter in den Medien drüben sowie auf eine stille Reserve von rund 200 Mitarbeitern in den Medien im westlichen Teil Deutschlands zurückgreifen – dazu eine schwer zu schätzende Zahl von offenen und verdeckten Sympathisanten, die die DDR immer besser und Bonn im Grunde zum Kotzen fanden. […]

Ideologisch dilettierende Hofdichter wie Günter Grass, der am liebsten einen Staat eigens für sich geschaffen sehen würde, haben ihre kostenlose Hilfe für Gysi & Co. bereits ebenso signalisiert, wie die hochdrehende Zeitgeist-Journaille [...].

"Hauptziel der PDS-Medienpolitik wird es sein, die ,intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Sozialismus" – O-Ton Gysi – "von neuem zu beginnen und zu forcieren. Alle diese Auseinandersetzungen über den Sozialismus werden neben der schon jetzt rege ventilierten Legende von der kulturellen DDR-Idylle damit beginnen, die Ladenhüter der linken Denke erneut anzubieten, als da sind: Verstaatlichung in der soften Form von Teilverstaatlichung, Investitionslenkung, allumfassende staatliche Wohlfahrtssysteme, Überwucherung privater Initiative durch staatliche Regulierungen – während zeitgleich der Spätkapitalismus als ein sozial verkommenes und festgefahrenes Profitsystem denunziert wird. […] Die neu formierte Medienlinke aus ost- und westdeutschen Ideologie-Eiferern wird alles versuchen, diese Republik zu demontieren und zu denunzieren.”

(Meldung Nr. 13 der „Vertraulichen Mitteilungen” vom 25.9.1990)


Selbst die Kunststoff-Fabriken die denen da hin gestellt wurden waren nicht einmal deren Eigentum sowie vieles weitere genauso und dann kommen die also wieder einmal auf die Idee die Zäune nieder zu Trumpellen nur weil die mit Ihren Antifaschistischen Apparatschick meinten alles zu unterlaufen und dann sich auch noch in der Weltöffentlichkeit als den Eingebauten Affen der Wehrennnarr-Werke zu Präsenteren.

Ich schließe das mal mit den Worten von Winston=Churchill ab:

Auf die Wunschträumereien der Polnieschenden Exill-Regierung des Deutschlunds der Windelcurpharreih bezüglich der Finanzverwaltung des Balkans kam nur noch das Blanke entsetzen von Weinstein=Kirchkrank zurück:

"Sag mal was wollt Ihr?!? Ihr wandert alle in die geschlossene Irrenanstalt"



Der Verbraucher wird doch nur beschi . . . n. Ob es die Großen der Wirtschaft sind oder die abstrusen Politiker die hier im korrupten Deutschland herumlaufen.
Da ist es doch gleichob due die Schwarzen, die Roten, die Gelben (waren ja zumindest in den letzten 5 Jahren nicht im Bundestag präsent), die Grünen oder die Rotroten nimmst, alles arbeitzen nur für sich, damit ihre Taschen voll werden.

die Taschen der Deppen, da sind alle Michaels und Michaelsinen in D gemeint, die merken es ja doch nicht.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich hier die "Eliten in den Nadelstreifen" wieder aus der Umklammerung ziehen werden. Das sie sich herausziehen werden, ist leider für mich, so klar wie das Amen in der Kirche.

Warten wir ab, was die Brüsselianer, die ja nun auch zur Säuberung dieser Kloake mit helfen sollen, der Öffentlichkeit melden werden.

Alle Manager der Autoindustrie innerhalb der ersten Reihe sowie auch die Manager der nächsten 4 Reihen gehören in den Knast. Und die Politiker die diese korruppte System-Kloake am Leben gehören ebenfalls dort hin.

Aber wir werden es ja wohl erleben, was uns in den nächsten Monaten/Jahren über dieses Betrugssystem berichtet wird.

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