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Greenpeace-Vertreter zu Dieselskandal Die Autoindustrie lügt

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.09.2017, 21:16  |  2211   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Deutschland, Stefan Krug, hat der Autoindustrie mit Blick auf den Dieselskandal vorgeworfen, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben: "Es ist klar, dass die Industrie - deutlich gesagt - lügt", sagte Krug dem Sender Phoenix. Die Behauptung, eine Umrüstung gängiger Dieselmodelle sei nicht so einfach umzusetzen, entspringe der "klassischen Haltung der Industrie, einfach Dinge zu behaupten, die so nicht stimmen." Längst gebe es Zusatzeinrichtungen für fast jedes Dieselmodell, so Krug.

Von einer zukünftigen Bundesregierung forderte Krug auch mit Hinblick auf die Durchsetzung der Elektromobilität ein strikteres Vorgehen gegenüber den Autobauern: "Wir brauchen einen politischen Rahmen, der deutlich vorgibt: Wir haben einen Shift zur Elektromobilität, und wir geben euch noch die und die Zeit." Die Industrie und nicht der Steuerzahler müsse für die Kosten aufkommen, die sowohl durch die Folgen der Feinstaubbelastung als auch durch den Übergang zur Elektromobilität entstehen würden. Die Politik müsse den Autobauern klar vermitteln: "Ihr müsst für die Kosten aufkommen, die das bedeutet, auch und gerade im Gesundheitsbereich. Und dann denke ich, hat die Politik ihren Job gemacht."

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Kommentare

Ist doch klar dass die alle lügen. Das gehört in der heutigen Gesellschaft zum guten Ton seine Mitmenschen so oft wie möglich zu verarschen. Das nennt man Wertegemeinschaft. Von der Finanzbranche der Pharmabranche den Politikern bis zu Automobilbranche und weis der Geier noch wer aller, sind mindestens 75% der Angestellten korrupte Kriminelle. Und wie kam es dazu? Na klar! Weil ein kapitalistisches Konkurenzsystem in der nur der Bestbieter zum Zug kommt automatisch die Ausbeutung von Menschen und Arbeit fördert und das noch Spass macht! Die haben ja längst die Demos der Stahlkocher in Bochum eingepreist! Die machen den Laden dicht und freuen sich schon heute über die Gewinne die sie morgen Erwirtschften. "Die Welt ist schlecht" sagte einst Brecht.
Wieso mischen sich überall in sämtlichen Firmen irgendwelche Leute ein ?
Das da was abgekatertes läuft wissen natürlich die Dummen nicht, denn die AutoIndustrie hat enorme Absatzschwirigkeiten. Trotzdem wenn man einer Firma etwas vorzuwerfen hat dann sollen die das vor Gericht klären und nicht ständig diktatorisch bekunden was zu machen sei. Das ist Planwirtschaft und ich finde diese Heuchelei zum kotzen, das geht keinen was an, wer wann welche Autos baut.

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