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Crash-Gedanken häufen sich Goldpreis je Unze deutlich unter 1.800 USD: “Es wird solange getanzt, bis die Musik aus ist“

Fast 300 US-Dollar hat die Gold-Unze seit ihrem Allzeithoch im August 2020 eingebüßt. Geht es nach einigen Gold- und Minenanlegern könnte der Goldpreis schon bald noch tiefer und viel schneller fallen. Ein Stimmungsbild.



GesamtleiterJim: „30 Prozent Silberminen, 15 Prozent Goldminen, 40 Prozent Uranminen, 10 Prozent Cash und 5 Prozent Seltene Erden – physisch kaufe ich Stück für Stück nach und zähle es nicht. Es interessiert mich ehrlich gesagt nicht. … Das wird entweder vererbt oder in der totalen Krise benötigt. Ähnlich mache ich das mit Wein, Whisky und Cognac. Da freue ich mich schon auf die Rente.“

andriko1958: „Die Zahlen von Kinross und Yamana sind schon da, sind keine ganz kleinen, gute Zahlen. Trotzdem hat es die Kurse nicht beflügelt. Es hängt alles ab von der Goldpreisentwicklung. Bei Silber und den entsprechenden Minen sieht es viel besser aus.“

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code57: „Ich habe beide im Depot und verkaufe keinen einzigen Anteil. Unmöglich, dass die sich nach unten verabschieden. Da wird versucht die Kleinanleger zu verunsichern, um sie zum Verkauf zu bewegen. Die haben beide ihr Hoch im Bullenmarkt noch lange nicht gesehen.“

paule66: „Ich habe derzeit 13 Prozent in Gold, Silber, Platin daheim. 17 Prozent habe ich in Gold, Silber und Platin in Schweizer-ETFs. Und drei Prozent bin ich bei Tesla short. Der Rest ist Cash. Es wird im Frühjahr crashen und dann gibt es Edelmetalle nochmal günstiger. …Es deutet einfach alles darauf hin – genau wie damals. Der Trigger wird sich finden. Ungleichgewichte gib es genug.“

Reibkuchen: „Ich würde es nicht als besonders dramatisch betrachten, wenn es so käme und Gold nochmals auf 1.700 US-Dollar runterdonnert. Gut möglich, dass dann jede Menge Margin Calls abgerufen werden, wenn die Börsen korrigieren oder crashen. Dürfte dann für sicherlich zwei Tage hochvolatil werden. Zumindest hätte es den Vorteil, dass der Goldmarkt von nahezu allen Zockern befreit wird, was mir ehrlich gesagt gefallen würde. Ich glaube aber nicht, dass der Anstieg danach lange dauert, denn Investoren werden die Positionen der Zocker zu diesen Schnäppchenpreisen kaufen.“

SagittariusA: „Es stellt sich mir die Frage, ob man dann physisch überhaupt noch etwas bekommt. Schon jetzt sind Händler online teilweise ausverkauft. Und ich habe die Schlange vor Degussa gesehen – bis an die Alster... Was passiert, wenn immer noch Lockdown ist und die Läden somit geschlossen? Die Onlinehändler sind innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Ein Tanz auf der Rasierklinge für denjenigen, der bis zum Schluss wartet!“

GameOverMan42: „Ich sehe das ähnlich. Es wird solange getanzt, bis die Musik aus ist. Und im Moment laufen die Programme der Notenbanken noch. Eigentlich müsste aber zumindest so langsam auf Value-Titel umgeschichtet werden und hier zähle ich auch die großen Minen-Aktien hinzu. Leider sieht man davon nichts. Natürlich könnte es zeitnah Korrekturen geben, die durchaus ärgerlich sind, wenn man voll investiert ist.“

Auf die Seite der Bären schlagen sich derweil die Analysten von Morgan Stanley. Sie sehen den Goldpreis zum Jahresende weiterhin unter der Marke von 1.800 US-Dollar. Die Inflation werde zwar Fahrt aufnehmen. Dies sei aber nicht genügend, um den Goldpreis zu stützen, heißt es von Seiten der US-amerikanischen Großbank.

Bis zum nächsten Börsengeflüster,

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion


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