nicht wirklich
belasten ja bereits den Nettogewinn. Insofern da erstmal keine
zusätzlichen Auswirkungen auf den Cashflow.
was man eher diskutieren könnte, sind die Ausgaben für die
Aktienrückkäufe. Im Oktober offenbar schon wieder 0,5 Mio, und
weitere 3,2 Mio stehen aus, was dann insgesamt rund 45 Mio Dollar
den Cash belastet.
aber das rechne ich in die Tabelle noch nicht ein, weder im
FreeCashflow noch in den Kennzahlen, da sich das ja dann eh
neutralisiert. Der Enterprise Value wäre zwar eigentlich höher,
da 45 Mio weniger Cash. Dafür nur noch 40 Mio Aktien, was den EV
dann wieder reduziert. Allerdings sinkt das KGV nochmal
deutlicher als in meiner Tabelle.
aber generell kann man natürlich auch vieles hinterfragen. Die
Kapitalflussrechnung als auch die Konzernbilanz bei Angi ist
schon etwas komplizierter als ich das von deutschen Konzernen
dieser Größe kenne.
nur ein Beispiel sind die 157 Mio Latenten Steuern auf der
Aktiva. Wie wird sich das auf GUV und Kapitalfluss auswirken?
auxh ein Thema sind die Leasingverbindlichkeiten, die den FCF
relativieren könnten. Auch da muss man mal sehen wie sich das
entwickelt.
bin mir noch nicht ganz im Klaren wieso Angi seit Anfang 2024
eigentlich ständig negative working Capital Effekte hat. Wie
letzte Nacht schon angedeutet, erwarte ich im Normalfall da auch
mal Rückflüsse kurzfristig, zumal Angi aktuell ja nicht wächst
(dann wäre der Aufbau von Forderungen normal). Bin mir mit Blick
auf die Bilanz da aber nicht wirklich sicher. Bisher liegt der
negative Cashflow aus dem Working Capital ja hauptsächlich am
Abbau „Sonstiger Verbindlichkeiten“. Ein größerer Bilanzposten
weiterhin.
ich würde mich jedenfalls freuen wenn sich hier eine Diskussion
zum FreeCashflow der nächsten Jahre entwickeln würde. Den
Überschuss zu prognostizieren find ich weniger schwer, aber mal
ausgehend von hypothetisch 60 Mio Überschuss in 2026 könnten wir
ja mal drüber diskutieren auf wie viel FCF das hinauslaufen
würde.