Axel Springer gründete zusammen mit seinem Vater, dem Verleger Hinrich Springer, 1946 die Axel Springer Verlag GmbH mit Firmensitz in Hamburg. Zu den ersten Publikationen gehörten die Nordwestdeutschen Hefte und die Hörzu. Danach folgten Bild und das Hamburger Abendblatt. Der Verlag erwarb 1953 die Zeitung Die Welt. Nach der Ausweitung der Beteiligung an der Ullstein AG 1959 hielt die Axel Springer Verlag GmbH die Mehrheit der Aktien des Berliner Verlags, der unter anderem die Berliner Morgenpost und die B.Z. verlegt.
1970 folgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, die 1985 an die Börse ging. Nach dem Tod von Axel Springer 1985 übernahm der Medienunternehmen Leo Kirch einen beträchtlichen Teil der Aktien. 1988 betritt der Verlag mit Sat.1 Text den Markt für neue Medien und weitere Beteiligungen folgten. Seit der Fusion der Fernsehsender Sat.1 und Pro7 hält die Axel Springer AG Beteiligungen an der ProSiebenSat.1 Media AG. Im April 2003 wurde auf einer Hauptversammlung unter anderem die Umfirmierung in Axel Springer AG beschlossen.
Die facettenreichen Geschäftsfelder des Medienkonzerns umfassen die Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften. Der Fokus konzentriert sich dabei auf unterhaltsamen Massenjournalismus und aktuelle Informationen. Fernsehproduktionen, der deutschsprachige Büchermarkt, die Übertragung journalistischer Inhalte über digitale Vertriebswege und Beteiligungen an Rundfunk- und Fernsehsendern zählen zu den weiteren Tätigkeitsfeldern des Medienkonzerns Axel Springer AG.










