Wann zieht die SNB die Notbremse? (Seite 2)

eröffnet am 08.01.18 17:26:38 von
neuester Beitrag 18.06.20 17:02:30 von


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15.06.18 09:11:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.170.376 von honigbaer am 02.03.18 12:59:51Hallo Honigbaer

Wie durch ein Wunder hat die 1,15 gehalten. Das Wunder von Zürich mit kräftiger Unterstützung durch die SNB.

Ganz kurzfristig kann es natürlich doch mal unter 1,15 gehen, aber eigentlich steht die Untergrenze und im weiteren Verlauf könnte ich mir vorstellen strebt man 1,20 als unteres Limit an.

Gruß
Stefan
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12.11.18 15:24:55
Ich glaube das bleibt erstmal stabil... Nach meinen Erfahrungen werde ich keinen Fremdwährungs-Kredit aufnehmen...
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01.01.19 12:38:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.196.538 von horstDkokk am 12.11.18 15:24:551.20 über 6% plus. Ist das ein Fehler?
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06.06.19 06:41:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.991.662 von Steveguied am 15.06.18 09:11:10Da lag ich aber schön daneben. In Zeitungen liest man die Spekulation, die SNB könnte wieder das intervenieren anfangen und dies verkünden. Was ich interessant finde, weil die SNB wenn man ein bisschen ins Zahlenwerk schaut nie aufgehört hat zu intervenieren. Sie ging nur dazu über das preislich etwas elastischer zu praktizieren. Also die Devisenwechselkurse stärker schwanken zu lassen. Ne feste Untergrenze, davon hat man sich wohl verabschiedet. Es gab wohl zu viele Spekulanten die sich darauf gestürzt hatten.

Langfristig, über mehrere Jahrzehnte, scheint selbst wenn der Euro erhalten bliebe, eine Aufwertung des CHF zum Euro fast unausweichlich.


Gruß
Stefan
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18.03.20 18:30:06
Eigentlich müsste der Chf Franken massiv fallen. Die Schweiz steht schon seit langen mit dem Rücken zur Wamd. Die Coronakrise ist in der Schweiz sehr massiv. Und die Möglichkeiten die die Eu hat hat die Schweiz bei weitem nicht. Durch den starken Euro sind die Mittel u. Kleinbetriebe schon extrem geschwächt
Die Grossen Ags haben keine Probleme. Aber da wird es ordentlich rauschen
EUR/CHF | 1,054 CHF
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22.03.20 10:43:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.054.430 von fuballgottsir am 18.03.20 18:30:06Bin auch davon überzeugt, dass der CHF überbewertet ist, hier 2 etwas ältere Berichte, welche das Problem der SNB ziemlich gut beschreiben: https://insideparadeplatz.ch/2018/09/03/die-snb-zeitbombe-ti… https://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/ge…
EUR/CHF | 1,061 CHF
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28.03.20 23:33:00
Die Schweiz wird die Coronakrise schlimmer treffen als den Rest. Durch den starken Franken ist der Handel schon extrem geschwächt. Jetzt kommt die Krise auch noch dazu. Die Eu wird sich hoffentlich besinnen und sich gegenseitig helfen.
Die Schweiz wird sich da viel härter tun. Die SNB hat zusätzlich ca. 160 Milliarden in Aktien etc. gesteckt. Da kann man sich ausrechnen was da im Moment los ist. Viele glauben das ganze Geld dass jetzt in die Schweiz transferiert wird gehört der SNB oder der Schweiz . Ist aber nicht so.
EUR/CHF | 1,064 CHF
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14.04.20 16:54:12
Das Zertifikatejournal hält es in seiner aktuellen Ausgabe von 9. April 2020 für wahrscheinlich, daß die SNB den Euro bei 1,05 CHF stützt.

Im Quartalsheft 1/2020 heißt es:

„Das Coronavirus stellt
Gesellschaft und Wirtschaft in der
Schweiz vor außergewöhnlich große
Herausforderungen. In dieser außerordentlichen
Situation ist die expansive Geldpolitik
der Nationalbank für die Gewährleistung
angemessener monetärer
Bedingungen in der Schweiz
nötiger denn je. Negativzins und
Interventionen sind notwendig, um
die Attraktivität von Anlagen in
Franken zu reduzieren und wirken
so dem Aufwertungsdruck entgegen.
“[/b]
EUR/CHF | 1,054 CHF
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18.06.20 17:02:30
Ich hab ein kleines Luxusproblem. Ich bekomme Geld für ein Hausverkauf rein. Ich muss rund 300.000 CHF Darlehen zurückzahlen. Der Wert in Euro ist also rund 280.000 Euro. Als das Darlehen in 2006 aufgenommen worden ist, waren die 300.000 CHF nur rund 190.000 Euro wert. Also ein satter Kursverlust. Was würdet ihr machen? Aussitzen, bis der CHF mal wieder schwächer wird und alternativ das Geld versuchen halbwegs sicher anzulegen? Die SNB will sicherlich auch nicht einen noch stärkeren Franken.
Wenn, dann würde ich es außerhalb des Euroraumes anlegen wollen, z.B. Schweizer, skandinavische oder USA-Aktien und Goldminen. Aber dann verlieren ja die Aktien in außereuropäischer Währung, wenn der Euro wieder steigt. Ein kleines Restrisiko, dass eine Währung den Bach runter geht, gibt es ja doch heutzutage. Aber eigentlich haben ja alle die gleichen Probleme.

Oder lieber tilgen? Ich sehe das mit dem Kursverlust des CHF-Darlehens eigentlich ganz entspannt. Man soll ja auch nicht auf die Kurse von früher gucken. Wenn wir noch die Zeiten aus 2006 hätten, hätte ich vermutlich auch dementsprechend weniger Geld für die Immobilie bekommen.
EUR/CHF | 1,067 CHF


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