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Wird der Volta-Grafikprozessor NVIDIA dabei helfen, die Cloud zu erobern?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.11.2017, 12:00  |  585   |   |   

NVIDIAs (WKN:918422) Geschäft mit Gartencenter war in den letzten Quartalen einer der größten Wachstumstreiber. Fast 19 % seines Umsatzes erzielt der Chiphersteller heute mit dem Verkauf von GPUs für Rechenzentren, gegenüber 10 % vor einem Jahr, da fast alle großen Cloud-Player NVIDIAS Chips zur Beschleunigung ihrer Infrastruktur und für die künstliche Intelligenz (AI) nutzen.

Tatsächlich konnte NVIDIA im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Umsatzanstieg von 175 % verbuchen. Noch wichtiger ist, dass das Unternehmen in der Lage ist, dieses rasante Wachstumstempo dank der kürzlich eingeführten Volta GPUs aufrechtzuerhalten.

Volta wird ein Wachstumstreiber für die Sparte Datenzentren

Der Jefferies-Analyst Mark Lipacis ist davon überzeugt, dass NVIDIAs Volta Grafikprozessoren, die im Mai dieses Jahres angekündigt wurden, das Wachstum beschleunigen und in den nächsten Jahren positive Überraschungen bringen werden. Lipacis erklärt auch, dass der Chiphersteller auf dem besten Wege sei, 80 % der Gewinne des AI-Chipmarktes zu erobern, was angesichts der Geschwindigkeit, mit der Cloud-Firmen ihr neuestes Angebot kaufen, eine große Chance darstellt.

Amazon Web Services (AWS) hat kürzlich seine P3 Cloud Computing Instanz (eine Instanz ist ein virtueller Server) mit den neuesten Volta-Grafikprozessoren gestartet, um intensive Anwendungen wie autonome Fahrzeuge, maschinelles Lernen und seismische Analyse zu ermöglichen. Die P3-Instanz von AWS ermöglicht es Anwendern, bis zu acht Volta-GPUs zu installieren, wodurch die Leistung gegenüber der vorherigen P2-Generation um das 14-fache gesteigert werden kann.

Diese verbesserte Leistung hilft Anwendern, Modelle mit künstlicher Intelligenz in nur wenigen Stunden statt Tagen zu trainieren. Das ist nicht verwunderlich, da NVIDIA behauptet, dass die neuen Volta-Chips 12-mal schneller sind als die vorhergehenden Pascal-Chips. Dem Grafikspezialisten ist es gelungen, Volta mit Hilfe von Tensor-Kernen, die das Training und die Ableitung von Algorithmen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz deutlich beschleunigen sollen, eine solch grandiose Leistung zu entlocken.

Das Interesse an diesen neuen Grafikprozessoren war groß, da sie einen Leistungssprung gegenüber der Architektur der Vorgängergeneration darstellen. HPE, IBM, Dell EMC, Huawei und Lenovo haben bereits angekündigt, dass sie bald die Volta GPUs einsetzen werden. Darüber hinaus haben die chinesischen Cloud Computing-Anbieter Tencent, Baidu und Alibaba ihr Engagement für den neuen NVIDIA-Chip angekündigt. Sie kündigen an, dass sie von Pascal auf Volta Grafikprozessoren für Rechenzentren und die dazugehörige Cloud-Infrastruktur aufrüsten werden.

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