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     2570  0 Kommentare Tesla- und Kobalt-Aktien: Warum für beide im Jahr 2018 massive Kursverluste realistisch sind

    Aktionäre von Tesla (WKN:A1CX3T) und aktuell auch von Kobalt-Aktien konnten mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden sein. Doch was, wenn Tesla mit dem Model 3 wieder nicht abliefert, die Wettbewerber immer stärker werden und Lithium-Ionen-Akkus bald überhaupt kein Kobalt mehr enthalten werden?

    JPMorgan rät für Tesla zu short

    Dass Tesla mit circa 45 Mrd. Euro Marktkapitalisierung (Stand:13.12.2017) hoch bewertet ist und derzeit immer noch viel Geld verbrennt, steht außer Frage. Dass Elon Musk oft mehr verspricht, als er erfüllen kann, ist auch nicht neu. Dass Tesla zwar Pionier bei Elektroautos war, ist richtig, doch können viele etablierte Autohersteller Elektroautos schon heute besser als Tesla. Selbst beim Autonomen Fahren sehen viele u. a. Audi noch vor Tesla.

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    Warum sollte ich als Aktionär dann jetzt Aktien von Tesla haben? Das hat sich JPMorgan auch gefragt und Anfang Dezember folgende Empfehlungen ausgesprochen:

    1. Aktionäre sollen gegen Tesla wetten, da das Unternehmen 2018 neues Kapital benötigen wird.
    2. Die angepeilte Produktion für das Model 3 wird wieder nicht erreicht werden.
    3. Der Wettbewerb wird immer härter.
    4. Tesla verliert Geld mit jedem verkauften Fahrzeug.
    5. Deshalb rechnet JP Morgan 2018 mit einem Kursverfall auf 185 US-Dollar (i. e. mehr als 55 % Kursverlust Stand 13.12.2017).

    Das ist eine wirklich harte Empfehlung, die JPMorgan Aktionären nahe legt, doch gibt es immer noch unzählige Tesla-Enthusiasten. Angenommen alle oben erwähnten Vorhersagen treten ein, ist die entscheidende Frage, wie Tesla-Aktionäre dann reagieren werden. Startet ein stärkerer Abverkauf, dann könnte eine Lawine ins Rollen kommen und Tesla tatsächlich massiv einbrechen.

    Zudem kommt noch die unsichere Versorgung mit Tonnen an Lithium und Kobalt für die Batterien der Gigafactory hinzu.

    Erst Lithium und jetzt ist Kobalt in aller Munde

    Der Bedarf an Lithium nehme pro Jahr um 16 % zu, von 175.000 Tonnen im Jahr 2015 auf 775.000 Tonnen im Jahr 2025, rechnen Marktanalysten des US-Unternehmens Morningstar vor. Der Batterieboom beflügelt die Bewertungen von Lithium-Abbaufirmen wie Albemarle, FMC, Galaxy Resources, SQM, Orocobre sowie Tianqi aus China.

    Die größten Reserven an Lithium sind in Chile und China zu finden, gefolgt von Argentinien und Australien. Lithium ist ein Leichtmetall, das in Südamerika vorab aus Salzseen gewonnen und anschließend in einem mehrstufigen Verfahren aufbereitet wird. In Australien gewinnen chinesische Firmen Lithium aus Gestein, das Anteile des Leichtmetalls enthält, was teurer und energieintensiver ist.

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Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht ausschließlich im Modell betrachtet werden, sondern eher als das wahrscheinlichste Ergebnis vieler möglicher zukünftiger Auswirkungen. Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z. B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen. Diese Ausarbeitung reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. 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    Tesla- und Kobalt-Aktien: Warum für beide im Jahr 2018 massive Kursverluste realistisch sind Aktionäre von Tesla (WKN:A1CX3T) und aktuell auch von Kobalt-Aktien konnten mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden sein. Doch was, wenn Tesla mit dem Model 3 wieder nicht abliefert, die Wettbewerber immer stärker werden und …

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