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Facebook zieht die Notbremse: Ab sofort Online-Werbung für Kryptowährungen verboten. Ja, auch für Bitcoin!

Gastautor: Robby Schwertner
31.01.2018, 08:50  |  1951   |   |   

Facebook, das weltweit größte Social-Media Netzwerk wird Online-Werbung für digitale Währungen auf der eigenen Plattform gänzlich untersagen und zwar ab sofort!

Betroffen sind alle Finanzprodukte und Dienstleistungen, die mit Kryptowährungen oder Initial Coin Offerings (ICOs) in Verbindung gebracht werden. Inkludiert ist dabei auch die am häufigsten gehandelte Krypto-Leitwährung Bitcoin. 

Der Direktor des Produktmanagement von Facebook Rob Leathern gab in einem Blog-Posting bekannt, dass diese Masßnahmen sehr breit angelegt werden und dass man diese Richtlinien ständig neu bewerten werde., Das Totalverbot von Werbung bezieht sich neben der Plattform Facebook auch auf das bei jüngerem Publikum beliebte Netzwerk Instagram und das im deutschen Sprachraum weniger bekannte Audience Network. 

Entscheidende Rolle für diese Maßnahmen spielten vorrangig die Kryptobörsen-Crashes rund um die Weihnachtszeit. Ausschlag gab letztendlich wohl auch der Millionenraub auf der japanischen Handelsplattform Coincheck am vergangenen Wochenende, bei dem NEM-Token im Wert von 500 Mio. US-Dollar gestohlen wurden.  

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple und Dash sowie ICOs haben mittlerweile enorm an Bekanntheit gewonnen. Die Kurse von digitalen Währungen sind binnen kürzester Zeit explodiert. Jetzt stellt sich nach massiven Kursverlusten Ernüchterung ein. 

Was meint CryptoRobby:
Facebook zieht die Notbremse, soviel ist sicher. Allerdings bleibt abzuwarten, was ein Werbeverbot tatsächlich bedeutet. Offenbar will die beliebte Social Media-Plattform ihr angeschlagenes Image etwas aufbessern. Das weltweit erfolgreichste Freunde-Netzwerk kam zuletzt wegen der laxen Kontrolle von Fake-News unter Beschuss. Das Werbeverbot für Kryptos könnte aber auch ein Schuss ins Knie sein, denn Facebook läuft damit Gefahr den Anschluss an eine Zukunftstechnologie zu verpassen. Nicht das erste Mal, dass ein Unternehmensriese die Zeichen der Zeit verkennt!

Quelle:  Medium.com www.it-times.de 

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