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Zinsen Bundesbank-Vizepräsidentin sieht Risiken durch steigende Zinsen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
13.03.2018, 18:28  |  1660   |   |   
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Vizepräsidentin der Bundesbank, Claudia Buch, warnt vor Risiken durch steigende Zinsen. "Gerade Banken sind dem Risiko von Zinsänderungen ausgesetzt", sagte Buch dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Bei steigenden Zinsen würden sich die Zinsaufwendungen der Banken zunächst stärker erhöhen als die Zinseinnahmen.

Für besonders anfällig hält Buch kleinere Banken. "Gerade die für den deutschen Markt wichtigen kleineren Banken – die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken – sind auf Grund ihres Geschäftsmodells in diesem Punkt verwundbar", sagte sie. Grundsätzlich sei die Struktur des deutschen Finanzsystems mit vielen kleinen Kreditinstituten wie den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken ein Vorteil. Durch die unterschiedlichen Strukturen und Geschäftsmodelle würden Risiken besser verteilt. Es könne aber zu einer Situation kommen, in der viele Institute makroökonomischen Risiken in ähnlicher Weise ausgesetzt seien. "Wenn diese Risiken eintreten, sind sie daher gemeinsam betroffen."

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Kommentare

Schön, dass Frau Buch sich so große Sorgen um die Banken macht.

Offensichtlich hat Frau Buch nicht miterlebt, dass der Steuerzahler schon sehr viel Milliarden für die armen Banken abgedrückt hat. Und diese Frau ist Vizepräsidentin der Bundesbank?

Wegen der zunehmenden Enteignung der Bürger durch die anhaltende Nullzinsphase macht sie sich offensichtlich weniger Sorgen.
Vermutlich weiß sie auch nicht, dass ihr ( beträchtliches ) Gehalt aus Steueraufkommen bezahlt wird.

Wir könnten gerne auf sie verzichten!

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