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Diesel Umweltministerin hält Fahrverbote für wahrscheinlich

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.04.2018, 08:45  |  950   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hält Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Deutschland für kaum noch vermeidbar. "Bei den Städten, in denen wir wirklich massive Überschreitungen der Grenzwerte haben, München, Stuttgart und einige andere, fürchte ich, dass wir allein mit Software-Updates nicht hinkommen", sagte Schulze dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). "Auch die vielen Maßnahmen aus dem Sofortprogramm Saubere Luft, also etwa die Elektrifizierung von Bussen, sind zwar gut und werden vielen Städten helfen, bringen aber in der Summe zu wenig, um das Problem in den besonders belasteten Städten zu lösen."

Ihrer Meinung nach seien technische Nachrüstung der Fahrzeuge das "einzig realistische Mittel, Fahrverbote zu verhindern".


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Kommentare

Das ganze Thema zeigt wie planlos die Politik mit den Interessen der Bevölkerung umgeht. Die Politik denkt nur in Verboten und Geboten, eine andere Denke kennen die nicht. Aus meinem Verständnis ist die Politik für erstellen von Rahmenbedingungen verantwortlich. Aus meiner Sicht sollte folgendes in Gesetze gegossen werden.

1. eine Blaue Plakette in zwei oder drei Abstufungen ist einzurichten
2. der ADAC hat mal berichtet das wenn die Abgasreinigng serienmäßig eingebaut wird ca. 600,--kostet
3. gesetzlich soll es so geregelt werden dass jeder Autobesitzer den Antrag auf ümrüstung seines Auto stellen und und eine Selbstbeteiligung von 500,-- € auf den Tisch legt. Der Rest der Umrüstung muß von Autobauer getragen werden.
4. sollte nun z.B. VW die Ansicht vertreten das das technisch nicht geht oder die Kosten nicht tragen wollen oder sonst eine Ausrede hat so muß VW dem Autobesitzer 5.000,-- € als Wertminderungsvergütung bezahlen.
5. der Vorgang muß in einer DB eigetragen werden damit das nur einmal je Fahrzeug vorgenommen werden kann.
6. Der Autobesitzer hat einen gesetzlichen Anspruch darauf das (entweder umgerüstet oder Entschädigung bezahlt wird) innerhalb von 6 Monaten über die Bühne ist
7. bei Umrüstung oder bei der nächsten TÜV Untersuchung ist die bisherige Plakette auszutauschen, dann ist das Thema mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren erledigt

Damit haben beide Parteien die Wahl. Da nicht alle Dieselfahrer zwingend eine Umrüstung benötigen werden auch nicht alle das Geld in die Hand nehmen. Und VW wird sich ernsthaft überlegen ob sie die Umrüstung für ca. 3.000,-- übernehmen oder 5.000.-- Wertminderung übernehmen. Und die Komunen haben die Möglichkeit nach Erfordernisse zu steuern. Das würde jeden Dieslfahre der es benötigt und wünscht besser stellen als heute.
Fahrverbote für Raps und Blüten, alles voller Blütenstaub in Germany ***
wer schützt uns vor dem Dreck ***

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