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Aixtron: Normalisierung als neue Chance?

Gastautor: Holger Steffen
17.05.2018, 08:09  |  1692   |   |   

Auf der Hauptversammlung hat Aixtron die Ziele für dieses Jahr noch einmal bekräftigt. Die Aktie ist trotzdem noch im Konsolidierungsmodus, dadurch normalisiert sich aber langsam die Bewertung.

Nach dem glänzenden Start ins neue Jahr hat Aixtron auf der Hauptversammlung unterstrichen, dass das Unternehmen die Finanzperiode 2018 eher am oberen Ende der ausgegebenen Zielspanne – ein Umsatz von 230 bis 260 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 5 bis 10 Prozent – abschließen wird.

Die Aktie hat das kaum bewegt, die inzwischen höhere Dynamik und der erfolgreiche Turnaround können mittlerweile als eingepreist angesehen werden. Während die Analysten in der Konsenseinschätzung für die laufende Periode in etwa dem oberen Ende der Guidance folgen, rechnen sie für 2019 mit einem Erlöswachstum von 16,5 Prozent und einem weiteren deutlichen Gewinnanstieg, der das KGV auf rund 43 absenken würde.

Durch die guten Wachstumsperspektiven und die Korrektur der Aktie normalisiert sich also langsam die Bewertung. Kristallisiert sich heraus, dass das Unternehmen die Ziele sogar noch übertreffen kann, schafft das neues Potenzial für die Aktie.

Auch die lange Zeit bewertungstechnisch skeptischen Analysten denken langsam um. Die DZ-Bank hat beispielsweise zuletzt den Kursrückgang für eine Hochstufung auf Kaufen genutzt (Kursziel unverändert 16,80 Euro), Oddo BHF hat das Kursziel deutlich von 13 auf 17 Euro angehoben.

Sollte Aixtron auch im zweiten Quartal die hohe Dynamik beibehalten, dürfte vor diesem Hintergrund die kräftige Konsolidierung eine gute Basis für einen Wiederanstieg in Richtung des Jahreshochs bieten.

Diskussion: Aixtron - Die Perle im Technologiebereich
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