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Argentinien und Türkei unter Druck

Gastautor: Dr. Ulrich Kater
20.05.2018, 10:55  |  2144   |   |   

Makroökonomisches Umfeld: Die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe deuten auf eine solide Konjunkturentwicklung in den Schwellenländern hin. Doch die Risiken sind gestiegen: In Argentinien und in der Türkei haben enttäuschend hohe Inflationsraten und politische Fehler für neuen Druck an den Währungsmärkten geführt und die Notenbanken zum Handeln gezwungen. Der Handelsstreit zwischen China und die USA hat sich nach bislang erfolglosen Verhandlungen verschärft.

  

Kapitalmärkte: Eine Kombination externer Faktoren und länderspezifischer Probleme hat in den vergangenen Wochen auf der Wert-entwicklung von EM-Anlagen gelastet. Die kommenden Wochen dürften von Unsicherheit über die politische und konjunkturelle Entwicklung geprägt bleiben. In Argentinien und der Türkei ist keine schnelle Beruhigung in Sicht. Da wir erwarten, dass die Konjunktur in den Schwellenländern ungeachtet der Belastungsfaktoren hält, dürften sich die Märkte nach einer volatilen Phase aber wieder stabilisieren.

 

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Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank

Der promovierte Volkswirt war von 1995 bis 1999 im Stab der „fünf Wirtschaftsweisen“ für die Themen Geldpolitik und Kapitalmarkt verantwortlich. Seit 1999 hat er maßgeblich zum Aufbau der Volkswirtschaftlichen Abteilung der DekaBank beigetragen, ist seit 2004 Chefvolkswirt der DekaBank und übernahm 2006 den Vorsitz der Kommission Wirtschaft und Finanzen im Verband Öffentlicher Banken, den er bis heute innehat.

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