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Aktien Osteuropa Schluss: Kein einheitlicher Trend - Budapest deutlich schwächer
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Aktien Osteuropa Schluss Kein einheitlicher Trend - Budapest deutlich schwächer

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.05.2018, 19:12  |  592   |   |   

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - An den osteuropäischen Aktienmärkten hat am Montag eine einheitliche Richtung gefehlt. Verlusten in Moskau und Budapest standen Gewinne in Prag und Warschau gegenüber. Die europäischen Leitbörsen verzeichneten indes durch die Bank Abschläge. Hier belastete das Politchaos in Italien. Zudem fehlten am Nachmittag die Impulse vom New Yorker Aktienmarkt, der wegen des Feiertags "Memorial Day" am Montag geschlossen ist.

Der Moskauer RTS-Index sank um 0,23 Prozent auf 1167,21 Punkte.

In Budapest rutschte der ungarische Leitindex Bux um weitere 1,08 Prozent auf 35 373,59 Punkte ab. Dies war bereits der fünfte Verlusttag in den vergangenen sechs Handelstagen. Unter den ungarischen Schwergewichten standen die Anteile der OTP Bank bei hohen Handelsumsätzen mit minus 1,85 Prozent erneut unter Druck. Am Freitag schon waren die Aktien um mehr als vier Prozent eingebrochen. Die Papiere des Ölkonzerns MOL rutschten um 1,68 Prozent ab. MTelekom stiegen um 0,72 Prozent.

An der Prager Börse ging der tschechische Leitindex PX mit plus 0,12 Prozent auf 1088,80 Punkten aus dem Handel. Von seinen deutlichen Abschlägen von 1,4 Prozent am vergangenen Freitag erholte sich der Index damit nur wenig. Positive Vorzeichen präsentierten in Prag überwiegend die Finanzwerte. Die Papiere der Erste Group verbuchten ein Kursplus von 1,3 Prozent. Bei der Komercni Banka gab es einen Zuwachs von 1,7 Prozent. Moneta Money Bank gewannen 0,5 Prozent. Vienna Insurance Group sackten indes um 3,9 Prozent ab.

An der Warschauer Börse verbuchte der polnische Wig-30 ein Plus von 0,17 Prozent auf 2564,07 Punkte. Der breiter gefasste Wig rückte ebenfalls um 0,17 Prozent vor auf 58 330,15 Zähler. Einige Energiewerte legten ungeachtet der klar nachgebenden Rohölpreise merklich zu. Auslöser der jüngsten Ölpreisschwäche waren laut Experten Nachrichten, dass die OPEC und Russland ihre Fördermengen in der zweiten Jahreshälfte ausweiten könnten. Die Papiere des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen gewannen 1,9 Prozent. Energa verteuerten sich um 2,9 Prozent./ste/APA/ajx/nas

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