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Cem Özdemir Özdemir fordert rechtliche Integration des Islam

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
18.07.2018, 18:56  |  1591   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Dem früheren Grünen-Chef Cem Özdemir geht die vom Bundesinnenministerium geplante Neuausrichtung der Islamkonferenz nicht weit genug. "Die Islamkonferenz braucht nicht nur einen Neustart - sie braucht endlich ein Ziel und einen verbindlichen Fahrplan", schreibt Özdemir in einem Gastbeitrag für die "Welt" (Donnerstagausgabe). "Das Ziel ist die rechtliche Integration des Islam. Unser Grundgesetz bietet für die Kooperation von Staat und Religionsgemeinschaften einen guten Rahmen", sagte er.

"Eine Lösung werden wir nicht gegen, sondern nur mit den Verbänden finden können - allerdings nur mit solchen, die glaubhaft auf dem Boden des Grundgesetzes stehen." Persönlich wünsche er sich einen Islam, der der Gesellschaft zugewandt sei und Zwischentöne zulasse. Die Publizistin Necla Kelek forderte in einem der "Welt"-Gastbeitrag, die Islamkonferenz müsse den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern muslimischen Hintergrunds suchen. "Die Islamkonferenz sollte öffentlich tagen und so offen wie nötig die Probleme und Sorgen der Muslime mit dem politischen Islam, aber auch der Gesellschaft mit dem Islam ernst nehmen." Der Politikwissenschaftler Bassam Tibi warnte vor einer "Verkirchlichung" des Islam: "In Deutschland leben nicht wie angenommen vier bis fünf Millionen Muslime, sondern sieben Millionen. Würden die alle eine islamische Kirchensteuer bezahlen, wären die Islamverbände Milliardäre", so Tibi in seinem Gastbeitrag für die "Welt". "Diese Art von deutschem Islam lehne ich ab. Er wäre eine Gefahr für die Demokratie und für das friedliche Zusammenleben zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in diesem Jahrhundert in Deutschland und in Europa." Das Innenministerium will die Deutsche Islamkonferenz reformieren und die Dominanz konservativer Verbände beenden.

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Kommentare

Nur so am Rande... ein paar Fakten. Ich möchte die heitere Hetzrunde nicht weiter aufhalten :)

1. Die Islamkonferenz wurde bereits 2006 vom damaligen Innenminister Schäuble (CDU) initiert.

2. Die Grünen gehören seitdem zum Kreis der Kritiker dieser Konferenz, weil die konservativen Islam-Verbände zu zahlreich vertreten sind.

3. Wer hat die Islamkonferenz 2018 unter seinen Fittichen? Richtig, der Masterplan-Horsti.

4. Es lohnt sich zuweilen den ganzen Text zu lesen, nicht nur die Überschrift.
Wieso darf eine faschistische Ideologie mit Eroberungszwang integriert werden? Herr Özdemir darf doch jetzt, mit seinem Willen und zusammen mit allen Islamgläubigen, zurück in die Türkei ausgelagert werden.
Ein derart böswilliger Faschismus muß hierzulande, bitte auch noch in ganz Europa, verboten werden. Amen!
Dann wird in Deutschland bald diskutiert werden ob Frauen die fremdgegangen sind öffentlich oder nichtöffentlich gesteinigt werden müssen, ob Dieben die Hand oberhalt oder unterhalb vom Ellenbogen abgeschlagen wird, ob dies medizinisch oder mit einer Axt zu passieren hat und so weiter und so fort. Die Grünen und die Sozis haben es ja so gewollt. Freuen wir uns auf diese Zukunft.

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