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Merck Chance von 103 Prozent

10.10.2018, 08:25  |  499   |   |   

„Wir entwickeln Produkte und Lösungen für ein besseres Leben – und das tun wir schon seit mehr als 300 Jahren. Das könnte bedeuten, wir haben das eine oder andere richtig gemacht“, so Merck über Merck. Keine Frage: Das DAX-Unternehmen aus Darmstadt verfügt über viel Tradition. Und gilt in der Gegenwart als echter Global Player. Mit rund 53.000 Mitarbeitern in 66 Ländern arbeitet Merck an wegweisenden Lösungen und Technologien. 2017 investierte man nach Informationen des Unternehmens insgesamt 2,1 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung. Der Schwerpunkt liegt auf drei Unternehmensbereichen: Healthcare, Life Science und Performance Materials. Somit verteilt Merck das unternehmerische Risiko.

Attraktive Bewertung?

Merck ist verstärkt in Nischenmärkten präsent und entwickelt Spezialprodukte wie beispielsweise Flüssigkeitskristalle für innovative Displays – dies stärkt die Konkurrenzfähigkeit. Die Aktie von Merck ist nach unserem Dafürhalten derzeit attraktiv bewertet. Denn der DAX-Wert notiert derzeit unter Buchwert, welcher 108,35 Euro je Anteilsschein beträgt. Das US-Analysehaus Bernstein Research sieht für die Aktie von Merck aktuell ein Kursziel von 105 Euro. Die Chancen für den Chemie- und Pharmakonzern mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad in den USA würden von Anlegern unterschätzt, so die Analysten.

Seit März gehts aufwärts

Zum Chart. Die Merck-Aktie bewegt sich seit Ende März in einem Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei etwa 87 Euro verläuft. Rückendeckung könnte es auch durch die 200-Tage-Linie geben. Der gleitende Durchschnitt verläuft aktuell bei 85,36 Euro. Das September-Tief bei 85,22 Euro gilt als weitere Unterstützungsmarke. Mit einem Mini Future Long (WKN MF5UZP) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Merck-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 5,8 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 13 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem September-Tief im Basiswert bei 85,10 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,16 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 105 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,2 zu 1.

Merck (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 85,36 Euro (200-Tage-Linie)
Aufwärtstrend: 86,61 Euro

Mini Future Long auf Merck (Stand: 10.10.2018, 08.10 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF5UZP Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 1,54/1,55 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 73,53 Euro Basiswert: Merck
KO-Schwelle: 77,10 Euro akt. Kurs Basiswert: 88,94 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 3,15 Euro
Hebel: 5,8 Kurschance: + 103 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Spotlight-Update: K+S

Boden gefunden?

Die Kaliwerke in Wintershall und Hattorf produzieren wieder. Grund für die Unterbrechung der Produktion war die außergewöhnlich lang anhaltende Trockenheit und die damit verbundene, extrem niedrige Wasserführung der Werra. Dadurch war die Einleitung von Salzabwässern in die Werra nur sehr eingeschränkt bzw. gar nicht möglich. Was auch den Aktienkurs von K+S erheblich belastete. Nun aber könnte die Aktie in der Region von 18 Euro einen Boden bilden und von dort aus wieder in höhere Kursregionen aufbrechen. Der von uns vor drei Wochen vorgestellte Mini Future Long auf K+S (WKN SE3RKK) bleibt aussichtsreich, solange der Kurs der Aktie die signifikante Unterstützung bei 17,61 Euro nicht nach unten durchbricht.

K+S (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 17,61 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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