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ROUNDUP/'WSJ' FBI ermittelt wegen Falschangaben zu Model 3 gegen Tesla

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.10.2018, 13:19  |  2352   |  1963   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Dem US-Elektroautobauer Tesla droht nach einem Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC offenbar schon wieder neuer rechtlicher Ärger. Das FBI ermittelt laut einem Zeitungsbericht mit Hochdruck in der Frage, ob die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk falsche Angaben zur Produktion ihres Hoffnungsträgers Model 3 gemacht hat. Die von der US-Staatsanwaltschaft in San Francisco geleiteten strafrechtlichen Untersuchungen gegen Tesla seien in den letzten Wochen intensiviert worden, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Teslas Pressestelle räumte auf Nachfrage zwar ein, dass das Justizministerium in diesem Jahr Dokumente zu den Prognosen der Model-3-Produktion angefordert habe. Das sei jedoch vor Monaten schon geschehen, man habe bei der Aufforderung kooperiert und seitdem keine weiteren Anfragen und auch keine Vorladung erhalten. Beim Start der Fertigung des Model 3 habe Tesla auf Transparenz gesetzt und sei mit den Problemen offen umgegangen, so das Statement weiter.

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Vom Justizministerium und der Staatsanwaltschaft in San Francisco gab es keine Stellungnahmen zu dem Bericht. An der Börse gab Teslas Aktie ihre deutlichen Gewinne zunächst komplett ab, konnte aber rasch einen Teil davon wieder aufholen.

Tesla hat eine turbulente Zeit hinter sich. Der schleppende Produktionsstart des Model 3 war nervenaufreibend und verschlang viel Geld. Zudem sorgte Musk mit einigen Aktionen für viel Aufregung. Im August schockte er die Märkte mit dem völlig überraschenden und rasch wieder abgeblasenen Plan, Tesla von der Börse zu nehmen. Es folgten Klagen von Investoren.

Diese juristische Baustelle hatte Tesla jüngst geschlossen: Musk einigte sich im September auf einen Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC, die ihn wegen Marktmanipulation verklagt hatte.

Am Mittwoch legte Tesla dann erstmals seit zwei Jahren wieder schwarze Zahlen vor. Unter dem Strich stand in den drei Monaten bis Ende September ein Überschuss von 312 Millionen Dollar (274 Millionen Euro). Es ist der höchste Quartalsgewinn seit Teslas Börsengang 2010. Die Erlöse stiegen wegen des reißenden Absatzes des Model 3 im Vergleich zum Vorjahr um fast 130 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar./hbr/sba/DP/he

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Kommentare

Halt!

--> wenn's für Omar dumm läuft, droht Aaron ihm (über DM oder Email) mit Klage wegen wiederholter Verletzung von Copyrights

--> muss also nicht so kommen mit einem neuen "Steve Jobs Ghost"-Konto, und stattdessen so wie bei Skabooshka aka Randeep Hothi, der bis heute auf Twitter ruht (obwohl er den Prozess mit Tesla nicht verloren hat)


So nebenbei - und so wird es bei vielen TSLA-Shills in Zukunft auch laufen:

• man stellt sich als Opfer dar: https://twitter.com/omarqazi/status/1186784222368808961
=>
it was that guy that’s been harassing me all year — aaron greenspan of plainsite
ich gehe nun davon aus, daß Omar Qazi wieder zeitnah so ein "Steve Jobs Ghost"-Konto (auf Twitter) auf Twitter anlegt

Aber bis die alte Anzahl an (echten) Followern zusammenkommt, dauert das halt
den Grund hat er auch angegeben: Omar hat wiederholt Aaron Greenspan's Porträt-Foto gepostet, und damit Copyright-Verletzung begangen in der jetzigen Auslegung:

Bild: 1213_20191023005829_zuzuzu
Ja - Twitter is a war zone:


https://twitter.com/PlainSite/status/1186772058446811137
=>
After spewing harassing garbage content and corporate propaganda for months, Omar Qazi's @tesla_truth account has been suspended by Twitter.
Omar antwortet nun unter seinem Klarnamen-Konto: https://twitter.com/omarqazi/status/1186772604507451393 :laugh:

=>
It was Aaron Greenspan of course — the serial harasser who has been after me for over a year.

@TwitterSupport fell for his legal trolling. This will only lead the community to speak out more loudly against his crimes, initialization, harassment, and fraud....

Disclaimer

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