Gewinnmitnahmen bei Kupfer und Aluminium

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Nachrichtenquelle: Shareribs
05.11.2018, 16:27  |  651   |   

London 05.11.2018 - An der London Metal Exchange kommt es zum Wochenauftakt zu Gewinnmitnahmen, welche unter anderem Kupfer und Nickel belasten. Die schwachen Konjunkturdaten aus China schaffen ein bärisches Umfeld.

In der vergangenen Woche schaffte Kupfer eine ansehnliche Stabilisierung. Daran konnten selbst die chinesischen Konjunkturdaten für Oktober wenig ändern. Die Investoren setzen darauf, dass das Land Maßnahmen ergreift, um die Wirtschaft angesichts des zunehmenden Drucks zu unterstützen. Peking hat kürzlich erstmals offiziell anerkannt, dass der Handelsstreit mit den USA zunehmend belastend für das Wachstum des Landes wird. Infolgedessen wird auch darüber spekuliert, dass es in den Handelsgesprächen zwischen China und den USA, die in einigen Wochen erwartet werden, Fortschritte gibt. Der chinesische Präsident Xi Jinping hat sich auf einer Messe für einen offenen Handel ausgesprochen und angekündigt, den Marktzugang für ausländische Unternehmen zu verbessern. Es war nicht das erste Mal, dass es zu einer solchen Äußerung kam. Bislang blieben aber konkrete Ankündigungen, die über das bekannte Maß der sehr vorsichtigen Anpassung hinausgehen, aus.

Für die Investoren ist dies Grund genug, einen Teil der Vorwochengewinne mitzunehmen. Dazu bei trägt unter anderem der festere US-Dollar, der am Nachmittag leicht um 0,1 Prozent auf 96,46 USD verliert.

In den kommenden Tagen dürften sich die Marktteilnehmer weiter zurückhalten. Grund dafür sind unter anderem die Midterm-Elections in den USA. Darüber hinaus schaut man auf die kommenden Handelsgespräche zwischen China und den USA.

Am Donnerstag werden die chinesischen Außenhandelsdaten für den Monat Oktober erwartet, die einen tieferen Einblick in die Binnenkonjunktur geben dürfte. Die Exporte Chinas zeigen immer aber auch die Lage der restlichen Weltkonjunktur, über deren Lage sich die Investoren zunehmend sorgen.

An der London Metal Exchange kam es am Freitag zu einem starken Anstieg der Kupferbestände um rund 40 Prozent auf 180.375 Tonnen. Die Aluminiumbestände stiegen um 4.100 auf 1,051 Mio. Tonnen, bei Nickel war ein leichter Rückgang zu erwarten, die Zinkbestände sanken um 1.450 auf 142.725 Tonnen.

Die Tonne Kupfer verliert 1,6 Prozent auf 6.218 USD, für Aluminium geht es um 0,6 Prozent auf 1.978 USD nach unten. Blei gibt 1,5 Prozent auf 1.970 USD ab, Nickel büßt 1,3 Prozent auf 11.704 USD ein und Zink gibt 1,2 Prozent auf 2.531 USD ab.

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