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100-Prozent-Chance mit Deutsche Telekom

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29.11.2018, 11:35  |  569   |   |   

Vor zwei Tagen wurde bekannt: Die Deutsche Telekom darf in den Niederlanden den Anbieter Tele 2 übernehmen. Die EU-Kommission genehmigte nach einer eingehenden Prüfung die Transaktion. Der geplante Zusammenschluss werfe weder im europäischen Wirtschaftsraum noch in einem wesentlichen Teil davon Wettbewerbsbedenken auf, teilte Kartellbehörde mit. Zunächst war befürchtet worden, dass der angestrebte Zusammenschluss der Nummer drei und vier auf dem niederländischen Mobilfunkmarkt zu höheren Preisen führen könnte.

Fusion genehmigt

Die Prüfung der Rollen von T-Mobile NL und der kleineren Tele 2 NL auf dem niederländischen Mobilfunkmarkt ergab nun, dass die geplante Übernahme zu keiner wesentlichen Änderung von Preisen oder Qualität der Mobilfunkdienste in den Niederlanden führen würde. Der Markt dort sei wettbewerbsorientiert und weise nicht nur mit die niedrigsten Mobilfunkpreise in der EU, sondern ebenso eine hohe Netzqualität auf. Die Deutsche Telekom und die schwedische Tele 2 hatten diese Fusion im Dezember letzten Jahres bekannt gegeben.

Die neue Gesellschaft soll zu 75 Prozent der Deutschen Telekom gehören und weiterhin als T-Mobile NL firmieren. Durch den Zusammenschluss mit Tele 2 NL möchte die Telekom in den Niederlanden zu den beiden größeren Konkurrenten KPN und Vodafone Ziggo aufschließen und sich als integrierter Anbieter von Mobilfunk, Festnetz und TV-Angeboten präsentierten. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Mobilfunkanbieter in den Niederlanden von vier auf drei. Am Gesamtmarkt löste die Nachricht eine Konsolidierungsphantasie aus.

Telekom mittendrin

Neben lokalen und regionalen Unternehmen prägen einige große internationale Anbieter den Telekommunikationsmarkt. Dieser befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase: Anbieter schließen sich auf den zunehmend gesättigten Märkten zusammen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Zudem verfügen viele Anbieter nur eingeschränkt über eigene Infrastrukturen. Hierzulande sind sie auf die Vorleistungen von Marktführer Deutschen Telekom angewiesen. Einige davon unterliegen der Regulierung durch die Bundesnetzagentur.

Mit einem Umsatz von rund 25 Milliarden Euro ist die Deutsche Telekom auf dem Telekommunikationsmarkt in Deutschland die unangefochtene Nummer eins. Mit weltweiten Erlösen von rund 75 Milliarden Euro liegt die Deutsche Telekom auf dem fünften Platz. 48 Prozent erzielt sie in Nordamerika, wodurch die erfolgreiche Tochter T-Mobile US innerhalb des Konzerns hohen Stellenwert besitzt, 33 Prozent entfallen auf den deutschen Heimatmarkt und 19 Prozent sind es in den weiteren Ländern Europas ohne Deutschland.

Aktie im Aufwärtstrend

Aus technischer Sicht befindet sich die T-Aktie seit Anfang September in einem Aufwärtstrend. Jedoch könnte in diesen Tagen ein nachhaltiger Ausbruch nach oben vollzogen werden. Schon vor kurzem übertrafen die Notierungen das bisherige Jahreshoch mit einem neuen höchsten Stand bei 15,50 Euro. So hoch standen sie zuletzt im Dezember letzten Jahres. Im Wochenchart könnten darüber hinaus höhere Ziele bis 18 Euro im Bereich des Möglichen liegen, sollte die als defensiv geltende Aktie ihre steigende Tendenz fortsetzen.

Analysten äußerten sich mehrheitlich positiv zur T-Aktie. In ihrer Analyse beließ die HSBC ihre Bewertung auf Kaufen und wiederholte ihr Kursziel von 17,50 Euro. Die genehmigte Übernahme von Tele 2 NL sei eine gute Nachricht, fanden sie. Die höchsten Kursziele kamen im Monat November von der UBS mit 18,80 Euro und Société Générale mit 19,50 Euro. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis für das nächste Jahr (KGV19e) von 14 erscheint die Aktie als nicht zu teuer, die Dividendenrendite von 4,9 Prozent ist attraktiv.

Deutsche Telekom (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Deutsche Telekom (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 16,52 // 17,30 // 17,63 // 18,15
Unterstützungen: 15,04 // 15,01 // 14,38 // 14,06

Mit einem Mini Future Long (WKN MF7UG1) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Telekom ausgehen, überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 12,1. Der Einstieg in die spekulative Idee bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könnte hier im Basiswert bei 14,90 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,98 Euro. Ein Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 18 Euro ergeben. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt somit 4,7 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF7UG1 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,51 – 2,52 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 12,92 Euro Basiswert: Deutsche Telekom
KO-Schwelle: 13,56 Euro akt. Kurs Basiswert: 15,41 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 5,08 Euro
Hebel: 6,1 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Trends-Update: Lanxess

Unsere vor einer Woche vorgestellte Short-Idee, mit der WKN CP1S9S auf eine fallende Lanxess-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der Mini Future Short notiert zur Stunde zum Geldkurs von 1,44 Euro und liegt mit 6,7 Prozent im Plus. Die Aktie setzte ihre fallende Tendenz fort und erreichte bei 48,48 Euro den tiefsten Stand seit über einem Jahr. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung einer fallenden Aktie in der Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 52,20 Euro mitnehmen, wodurch die Position näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann. Im Mini Future Short ergibt sich ein neuer Stoppkurs von 1,16 Euro.

Lanxess (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 51,48 // 56,50 // 56,75 // 58,32
Unterstützungen: 48,48 // 45,70 // 38,55 // 32,90

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

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