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Tymoschenko Anschluss der Krim an Russland konnte verhindert werden

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.03.2019, 10:22  |  2553   |   |   
Kiew (dts Nachrichtenagentur) - Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko ist der Ansicht, dass es möglich gewesen wäre, den faktischen Anschluss der Krim an Russland vor fünf Jahren mit völkerrechtlichen Mitteln und mehr Einsatz der Staatengemeinschaft zu verhindern. Die damalige ukrainische Führung habe nicht an die Unterzeichnerstaaten des Budapester Memorandums von 1994 appelliert, sagte Tymoschenko der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "So hätte die Staatengemeinschaft die Annexion der Krim verhindern können", so Tymoschenko weiter, die bei der Präsidentschaftswahl am 31. März antritt.

In dem Abkommen haben die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Russland gemeinsam die territoriale Unversehrtheit der Ukraine garantiert - als Gegenleistung dafür, dass die Ukraine die aus sowjetischer Zeit stammenden Atomwaffen vollständig abgegeben hat. Die Möglichkeit einer militärischen Gegenwehr hingegen habe hingegen nicht bestanden, sagte die frühere ukrainische Ministerpräsidentin. "Die Ukraine konnte mit einer damals praktisch nicht existenten Armee keinen Krieg führen, und ein solches Vorgehen hätte Moskau nur den Vorwand gegeben, auf das Herz der Ukraine vorzurücken, auf Kiew", so Tymoschenko weiter. Am 16. März 2014 fand auf der Krim unter der Kontrolle russischer Truppen ein international nicht anerkanntes Referendum über den Anschluss an Russland statt. Zwei Tage später erklärte in Moskau der russische Präsident Wladimir Putin die völkerrechtlich zur Ukraine gehörende Halbinsel zu einem Teil Russlands.

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Kommentare

Und das sind die Punkte des Budapestmemorandums

1. Respect Ukrainian independence and sovereignty within its existing borders.
2. Refrain from the threat or use of force against Ukraine.
3. Refrain from using economic pressure on Ukraine in order to influence its politics.
4. Seek United Nations Security Council action if nuclear weapons are used against Ukraine.
5. Refrain from the use of nuclear arms against Ukraine.
6. Consult with one another if questions arise regarding these commitments.

Finanzierung, Planung und Durchfuehrung des Putsches, ja schon der Proteste war eine Verletzung des Memorandums. Hinzu kamen die direkten Erpressungs- und Einschuechterungsattacken von EU und USA.

Ohne diese Verletzung und den resultierenden Putsch waere die Krim gegen den Willen der Bevoelkerung wohl weiter in ukrainischer Hand. .
>> Anschluss der Krim an Russland konnte verhindert werden <<

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber das sollte wohl "hätte verhindert werden können" heißen.

Wie man das hätte verhindern können, hat sie aber wohl nicht gesagt. Krieg?
Dann hätten wir da noch die mündlich vereinbarte Garantie, dass keine Nato-Osterweiterung stattfinden würde. Und was haben wir heute? War der Gorbi so nativ, sich das nicht schriftlich geben zu lassen, oder war das wirklich Dummheit, vielleicht sogar Absicht?

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