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Interview mit Immobilieninvestor Jakob Mähren zur Entwicklung des Immobilienmarktes

Gastautor: Rainer Brosy
26.03.2019, 14:04  |  6100   |   |   

Interview mit Immobilieninvestor Jakob Mähren

Der Immobilieninvestor Jakob Mähren gehört mit Mitte 30 zu den jüngsten Immobilieninvestoren in Deutschland. Als CEO lenkt er die Geschicke der MÄHREN AG, die er bereits 2002 gegründet hat. Mittlerweile hat das Unternehmen zahlreiche Objekte mit insgesamt mehr als 2.000 Wohnungen in seinem Bestand. Wir haben ihn zu seiner Erfolgsgeschichte, zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft und selbstverständlich zur Entwicklung des Immobilienmarktes selbst befragt.

Jakob Mähren. Bildquelle: maehren.ag

Sie haben bereits 2002 Ihr Unternehmen gegründet, dabei waren Sie quasi noch ein Teenager. Wie haben Sie es geschafft, in die Immobilieninvestments einzusteigen?

Jakob Mähren: „Schon kurz nach dem Abitur habe ich den wirtschaftlichen Erfolg gesucht. Als Daytrader an der Börse konnte ich einen Gewinn von 40.000 Euro erzielen. Mit diesem Geld kaufte ich dann meine erste Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Berlin. Natürlich wollte ich aus der Wohnung etwas machen und habe sie deshalb renoviert. Letztendlich habe ich die Wohnung mit Gewinn verkauft und hielt so das finanzielle Fundament für die MÄHREN AG in den Händen.“

Und wie ging es danach weiter?

Jakob Mähren: „Die ersten Objekte, die ich mit meinem neu gegründeten Unternehmen ankaufte, befanden sich in Berliner Stadtvierteln, die damals weniger beliebt waren, beispielsweise in Neukölln oder Friedrichshain. Ich habe dort Mehrfamilienhäuser recht günstig erworben. Heutzutage gehören diese Viertel zur sehr guten Lage und der Wert der Immobilien ist deutlich gestiegen. So konnte ich natürlich auch Schritt für Schritt ein professionelles Team um mich herum aufbauen. Insgesamt sind wir mittlerweile mehr als 60 Spezialisten für Immobilien.“

Wo befinden sich Ihre Immobilien?

Jakob Mähren: „Wir haben ein großes Portfolio, aber der Fokus liegt ganz klar auf Berlin. Die Hauptstadt ist zum einen meine Heimatstadt und zum anderen bietet sie sehr gute wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. Ich bin von der Zukunft der Stadt überzeugt und werde auch weiterhin viel in Berlin investieren. Auch in anderen deutschen Städten haben wir Wohn- und Gewerbeflächen. Unser Hauptaugenmerk liegt bundesweit auf sich positiv entwickelnden Städten, beispielsweise also Essen, Dortmund, Dresden, Halle, Leipzig oder Magdeburg.“

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