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Royal Dutch Shell, BP, Gazprom und Co: OPEC vor weiterer Einigung – Rallye voraus?!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.06.2019, 09:03  |  952   |   |   

Die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Gazprom (WKN 903276) haben innerhalb der vergangenen Tage eine doch eher uneinheitliche Entwicklung hinter sich gebracht. Seitdem die gängigen Ölnotierungen wieder vermehrt den Rückwärtsgang eingeschlagen haben, ging es zumindest zeitweise mit den Aktienkursen der Dividendenperlen bergab.

Eine Entwicklung, die nun jedenfalls für’s Erste gebremst sein könnte. Ein Vertreter der OPEC hat nämlich durchsickern lassen, dass man sich auch weiterhin einig sei, wie es mit den Ölförderungen weitergehe.

Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was wir aktuell wissen und was das für die Aktienkurse und Dividenden von Royal Dutch Shell, BP und Co bedeuten könnte.

OPEC verlängert Eingriff in den Markt

Wie der Energieminister des OPEC-Mitglieds der Vereinigten Arabischen Emirate nun bekannt gab, stehe das Kartell vor einer weiteren stützenden Vereinbarung. So sollen die derzeitigen Eingriffe in den Ölmarkt noch bestehen bleiben, mindestens bis Ende dieses Jahres.

Zudem gab der Minister auch weitere Einblicke in die aktuelle Verfassung der Ölmärkte. Seiner Einschätzung nach würde die Nachfrage zumindest noch im kommenden Jahr 2020 auf dem derzeitigen Niveau verharren, was wir als durchaus positiv werten können.

Zuletzt zweifelten viele Marktbeobachter, dass angesichts der vielerorts angespannten und von Handelskonflikten aufgeladenen Situation die Nachfrage nach Öl einbrechen könnte, was auch die Notierungen mit in den Abgrund ziehen dürften.

Sofern die OPEC jedoch weiterhin die Preise durch eine künstliche Verengung des Angebotes reguliert und die Nachfrage konstant bleibt, könnte das auch weiterhin stabile Ölpreisnotierungen implizieren. Eine Entwicklung, die den Investoren der Öl- und Erdgasaktien mit Sicherheit gefallen würde.

Zu kurzfristig für die Rallye?

Angesichts der bisherigen Stütze, die zumindest bis Jahresende ausgedehnt wurde, sowie der Prognose bis zum Geschäftsjahr 2020 könnte eine Rallye jedoch ausbleiben. Die kommenden knapp sechs Monate und die weiteren zwölf Monate mit ungebrochen hoher Nachfrage könnte schlicht zu wenig sein, damit langfristig orientierte Investoren die Aktien der Dividendenperlen in die Höhe treiben.

Zumal die Aktien von Royal Dutch Shell noch auf einem hohen Niveau von ca. 29 Euro notieren. Gazprom scheint in diesem Jahr sowieso der Überflieger zu sein, weshalb auch hier eine Rallye angesichts des weiteren OPEC-Friedens nicht zwingend erforderlich erscheint.

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