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DAX-Wochenplan: Rallye an der Börse ausgebremst: DAX und Dow auf dem Rückzug

DAX-Wochenplan Rallye an der Börse ausgebremst: DAX und Dow auf dem Rückzug

Gastautor: Andreas Mueller
21.07.2019, 13:20  |  8476   |   |   

Haben wir nach diesen ersten Quartalszahlen weiteres Ungemach zu erwarten und auf welche Unterstützungen könnte der DAX hierbei zählen?

Leichte Abgaben auf Wochensicht und damit weitere Unsicherheit prägten das Börsengeschehen. Dabei blieben die Verluste zwar im kleinen Rahmen, die Dauer der Konsolidierung und einzelne Unternehmensmeldungen machen jedoch Sorgen.

In der Vorwochenanalyse stand noch die starke Wall Street im Fokus, der unser DAX nicht folgen konnte. Hausgemachte Themen spielten bei uns eine stärkere Rolle - wir erinnern uns noch an Daimler oder BASF - nun sollte ein weiteres Blue Chip Unternehmen folgen: SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede enttäuschte Anleger und Analysten gleichermaßen mit einer Stagnation im Wachstum. Dies allein sorgte für einen Kursrutsch von mehr als 100 DAX-Punkten. Ohne diesen Abschlag wäre die Woche vermutlich anders verlaufen. Doch damit kam zumindest etwas Volatilität in den Markt, der ansonsten unter geringem Volumen und wenig Schwankungsbreite litt. Einzig Kommentare und Spekulationen zur Zinspolitik in den USA verliehen dem Markt zwischenzeitlich starke Impulse. Hier wird aktuell sogar über einen Richtungswechsel in der Zinspolitik diskutiert, wie man u.a. im Handelsblatt nachlesen konnte.

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Letztlich betrug die die tägliche Schwankungsbreite im Deutschen Aktienindex lediglich 130 Punkte - kein außergewöhnliches Level. Hier musste man als Trader schnell sein und sich vielfach an den Kursmarken der Vergangenheit orientieren.

Dabei startete die Woche sehr rasant und erfüllte bereits am Montag das Kursziel aus der Vorwochenanalyse. Im Forum sorgte dies für einige Diskussion - schauen Sie hierzu noch einmal auf das Chartbild:

Mit dem ehemaligen Jahreshoch, was hier auch schon mehrfach thematisiert wurde, hatten die Bären wieder einen neuen Ausgangspunkt und schlugen recht schnell zurück. Die Folge war ein ebenso dynamischer Abverkauf, der das frisch entstandene GAP (zu sehen im zweiten Chart) noch am gleichen Tag schloss. Die dort sichtbare Marke von 12.300 Punkten beschäftigte den DAX an allen weiteren Handelstagen und wurde erst am Freitag maßgeblich unterschritten. Bis dahin konnten kleine Schwankungen intraday mit den Orientierungsmarken des Vortages recht präzise gehandelt werden, wie folgendes Trading-Setup aufzeigt:

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1 Kommentare

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Kommentare

Ich habe den Einsatz auf den S&P 500 Long erhöht. Gold auch Long. Pessimisten kommen später und kaufen dann teuer. Amerika wird sicherlich noch den ein oder anderen Ideen-Reichtum umsetzen und so weiter auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung setzen. Der DAX ist halt sehr schwach und ob die Deutsche Bank als Bremse fungiert, da bin ich mir noch nicht sicher. Es gibt da viele aus den Arabien oder sonst noch wo her die sich gerne diese Bank kaufen, sobald Garantien ausgehandelt wurden. Angelika macht da schon mit.

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