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„Unsere erste Unternehmensanleihe war ein voller Erfolg“ – Interview mit Frank Hummel, SoWiTec group GmbH

Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
26.08.2019, 11:30  |  430   |   |   


Die 6,75%-Anleihe der SoWiTec group GmbH (WKN A2NBZ2) wurde unlängst von den Analysten der KFM Deutsche Mittelstand AG als „attraktiv“ mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet. Vor allem der im Juli fixierte Einstieg des Energie-Unternehmens Vestas als Anteilseigner in Höhe von 25,1% der Anteile wird dabei positiv beurteilt. Wir haben mit SoWiTec-Gründer Frank Hummel über die gegenwärtige Entwicklung gesprochen.

Anleihen Finder Redaktion: Sehr geehrter Herr Hummel, die SoWiTec-Anleihe ist mit einem Volumen in Höhe von 15 Mio. Euro ausplatziert. Sehen Sie sich bestätigt mit der Begebung der ersten Unternehmensanleihe und wofür haben Sie die Emissions-Mittel bislang verwendet?

Frank Hummel: Ja, unsere erste Unternehmensanleihe war die absolut richtige Entscheidung und ein voller Erfolg. Denn die zugeflossenen Mittel konnten wir wie geplant vor allem zur Beschleunigung der Projektpipeline-Entwicklung verwenden.

Anleihen Finder Redaktion: Was bedeutet der unlängst verkündete Einstieg des Energieriesen Vestas für die SoWiTec Gruppe?  

Frank Hummel: Durch den Einstieg von Vestas wurde unser Eigenkapital zusätzlich gestärkt und wir sind in der Lage, unsere Wertschöpfung noch weiter zu erhöhen, da wir von der weltweiten Erfahrung und Präsenz von Vestas profitieren. Basierend auf unserer starken Erfolgsbilanz in Schwellenländern und unserer langjährigen Erfahrung bei der Entwicklung von Großprojekten für Erneuerbare Energien wird diese strategische Partnerschaft dazu beitragen, dass SOWITEC schneller wächst.

Anleihen Finder Redaktion: Vestas hat zudem die Option, die verbleibenden Anteile in Höhe 74,9% innerhalb von drei Jahren zu erwerben…

Frank Hummel: Ja, das stimmt. Diese Option sehen wir als Beleg für die glänzenden Perspektiven dieser Zusammenarbeit sowie als langfristigen Vertrauensbeweis unseres strategischen Partners.

Anleihen Finder Redaktion: Was bedeutet das für Ihre Anleihegläubiger und Investoren?

„Gehen davon aus, dass unsere Investoren die Beteiligung von Vestas genauso positiv bewerten wie wir“

Frank Hummel: Grundsätzlich könnten unsere Investoren aufgrund einer Change-of-Control-Klausel einseitig kündigen, sobald Vestas die 50-%-Grenze überschreitet. Die Kündigung würde aber erst wirksam werden, wenn insgesamt mindestens 25 % des Gesamtnennbetrages der dann ausstehenden Schuldverschreibungen gekündigt würden.

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