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Deutschland Rheinmetall-Chef fordert klares Bekenntnis zur Rüstungsindustrie

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
19.09.2019, 09:21  |  1360   |   |   
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts vielfacher Anfeindungen erhofft sich der Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, aus Berlin ein klares Bekenntnis zu seiner Branche. "Ich würde mir wünschen, dass die Politik mal ganz klar sagt, dass wir die Rüstungsindustrie in Deutschland brauchen", sagte Papperger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). In Australien, wo Rheinmetall einen Großauftrag nach dem anderen einheimst, verfügt er über Zugang zu höchsten Regierungsstellen.

Ganz anders in Deutschland: "Hier gibt man uns nicht mal die Hand, weil sie sagen: `Das ist Defense-Industrie, das ist gefährlich.` Dabei produzieren wir Güter für die Sicherheit dieses Landes." In Deutschland sei eine Generation groß geworden, die sage: "Wir sind doch sicher, investieren wir lieber in andere Dinge." Erst mit der Krim-Krise habe ein Umdenken eingesetzt. In die öffentliche Diskussion ist Rheinmetall vor allem wegen der Ausfuhren einer italienischen Tochtergesellschaft nach Saudi-Arabien geraten. Bis Juni wurde weiter Munition ausgeliefert, dann verhängte die italienische Regierung ein Embargo. Deutschland hatte die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien schon im November 2018 gestoppt, am Mittwoch wurde das Ausfuhrverbot bis März 2020 verlängert. Papperger wies die Kritik entschieden zurück: "Wenn wir in Italien produzieren, unterliegen wir italienischen Gesetzen. Und an die halten wir uns. Es ist die reinste Anmaßung, wenn man uns unterstellt, wir würden Bestimmungen umgehen."
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1 Kommentare

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Kommentare

Ja,es hat aber auch ne Weile gedauert,bis er mal die Zähne auseinander bekam!^^
Niemand hasst die Deutsche Rüstungs-Industrie wirklich,vor allem im eigenen land nicht,aber wenn Merkel Europa-Politik macht,dann geht es ihr hier und da auch darum,Deutschland ständig Verzicht auf zu erlegen,damit in Frankreich zb das Reform-Versagen unauffällig bleibt.
Frankreich darf ja nun ein neues Flugzeug entwickeln und es waren sogar neue Flugzeugträger im Gespräch (..was ich bereits kritisiert hatte,weil unfinanzierbar!)
Auch sollten ja nun neue Panzer bestellt werden,aber da war sie wohl etwas angeschlagen,und konnte sich nicht durch-ringen,wer denn dann den Auftrag erhält,...
Da muss man bei Mutti immer bissel aufpassen,sonst schleppt sie alles ins Ausland,und wenn man sich nicht rechtzeitig meldet,tja,dann geht man leer aus,wo wart ihr denn da?
Eines jedoch ist sicher,die Finanzierung,dieses Euro-zersetzenden Wahnsinns,da dürfen wir alle mit-machen,auch wenn es wirkt,wie eine Subventionierung,der Konjunktur und im Zuge ihrer sinnlosen Umverteilung sicher nur Arbeitsplätze im Fordergrund stehen,selbst,wenn alle von selber darauf kommen,dass es nicht sinnvoll ist,angesichts der finanziellen Lage,große Sprünge zu machen,die Sache,mit den Panzern,da kann man ja mal nach-haken,vielleicht eine günstige Gelegenheit,es jetzt zu tun,in Italien hatte sie ja jüngst auch wieder etwas versprochen,auf unsere kosten,zZ lächeln alle glücklich,nutzt die Stunde!^^
...also,wenn das nix wird,dann seid ihr ihr einfach zu "deutsch",da kann man nix machen,wir sitzen da alle in einem Boot!^^

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