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Aurelius-Interview "...eine Handvoll Konzernunternehmen sind verkaufsreif!"

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
05.11.2019, 15:00  |  2132   |   |   
Freiverkehr | Aurelius-Interview:

Wir freuen uns heute Herrn Dr. Dirk Markus, dem CEO der Aurelius Gruppe (ISI'N: DE000A0JK2A8), einige Fragen stellen zu dürfen.

Herr Dr. Markus, erst einmal zur Struktur der Aurelius Gruppe: Es geht um den Erwerb und den Um- und Aufbau von Unternehmen, Immobilien und noch einiges anderes. Wie ist die Gruppe aufgestellt und an welchem Teil ist eigentlich der Aktionär der börsengehandelten Aurelius-Aktie beteiligt?

Die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA ist der börsengehandelte Investmentarm mit Fokus auf Konzernabspaltungen und Plattform-Investitionen im MidMarket in verschiedenen Branchen. Gestartet haben wir dieses Geschäft 2006 als AURELIUS AG. Inzwischen ist die AURELIUS Gruppe eine europaweit aktive Investmentgruppe mit Büros in München, London, Stockholm, Madrid und Amsterdam und in den Geschäftsfeldern Wachstumskapital, Real Estate Opportunities sowie alternative Finanzierungsformen aktiv.

Vor einiger Zeit gab es einen großen Erfolg zu vermelden: Der Exit von Solidus. Können Sie kurz erläutern, was diesen besonders macht? Können wir mit ähnlichen Ergebnissen in Zukunft rechnen oder ist die Größenordnung/das Multiple für Aurelius eher ungewöhnlich?

Der Verkauf von Solidus Solutions war mit einem Enterprise Value von 330 Millionen Euro der bisher größte AURELIUS-Exit. Ansonsten sieht man auch im Falle des Solidus-Verkaufs, dass die konsequente Umsetzung unseres Geschäftsmodell sehr wertschaffend ist. Wir haben das Unternehmen 2015 als Konzernrandbereich von Smurfit Kappa übernommen und über mehr als vier Jahre mit Hilfe unserer operativen Experten neu ausgerichtet und auf einen profitablen Wachstumskurs geführt. Durch strategische Add-on-Akquisitionen konnten wir das Wachstum noch beschleunigen und Synergien nutzen. Solidus ist dieses Jahr aber nur einer von mehreren erfolgreichen Verkäufen gewesen, ein weiterer sehr lukrativer Exit, was das Multiple auf das eingesetzte Kapital betrifft, war der Verkauf der Scandinavian Cosmetics Group. Hier konnten wir unser eingesetztes Kapital rund vereinhundertneunzigfachen.

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Was denken Sie, wie viele der von Ihnen begleiteten Unternehmen sind in absehbarer Zeit exitfähig? Wie lange brauchen Sie durchschnittlich, um aus einem hässlichen Entlein einen Schwan zu machen?

Die durchschnittliche Verweildauer unserer Beteiligungen im AURELIUS-Portfolio liegt bei etwa fünf Jahre. Da wir jedoch nicht in einer Fondsstruktur arbeiten, sondern aus eigenen Mitteln investieren, sind wir nicht an eine bestimmte Haltedauer gebunden. Von der zunehmenden Reife unserer Portfolios profitieren wir nun überdurchschnittlich. Mit der HanseYachts AG, der GHOTEL-Gruppe und weiteren sind eine Handvoll Konzernunternehmen verkaufsreif. Wir werden in den nächsten Monaten weitere Verkäufe sehen.

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