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WDH/ALLIANZ IM FOKUS Katastrophen kratzen den Riesen kaum

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
14.11.2019, 16:38  |  851   |   |   

(Im 13. Absatz, 2. Satz wurde ein "man" ergänzt.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Ob Wirbelstürme, Unternehmenspleiten oder das Flugverbot für Boeings wichtigstes Flugzeugmodell: Europas größter Versicherer Allianz mischt zwar bei der Deckung großer Risiken mit, doch die jüngsten Katastrophen verschiedenster Art kratzen kaum an den Gewinnen des Dax-Konzerns. Die verschärften Niedrigzinsen lassen die Ergebnisse aber auch nicht in den Himmel wachsen. Was bei Allianz los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI ALLIANZ:

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Für das dritte Kapitel seines Zukunftsprogramms hat sich Allianz-Chef Oliver Bäte die Schaden- und Unfallversicherung vorgenommen. In der größten Sparte des Konzerns soll alles schneller, einfacher und digitaler werden.

Im Lauf der Jahrzehnte hat Allianz im Geschäft mit Privat- und Unternehmenskunden Vertragsmodelle und Computersysteme in verschiedenen Segmenten und Ländern doppelt und dreifach und für alle möglichen Bedürfnisse entwickelt. Allein in der gewerblichen Haftpflichtversicherung bot das Unternehmen 340 verschiedene Module an. So etwas soll es künftig nicht mehr geben.

Bäte lässt Vertragstypen und Technologie jetzt zentral entwickeln und will sie in so vielen Ländern wie möglich einsetzen. Gerade hat er mit Allianz Direct einen konzerneigenen Direktversicherer an den Start gebracht. Dieser bietet seit wenigen Wochen in Deutschland und den Niederlanden eine digitale Kfz-Versicherung an - pünktlich zur hiesigen Wechselsaison. Damit reagiert Bäte auf den Erfolg junger Unternehmen wie dem Vergleichsportal Check24 oder dem US-Digitalversicherer Lemonade, der gerade nach Deutschland expandiert.

Auf der anderen Seite hat Bäte die Schaden- und Unfallsparte bereits im wahrsten Wortsinne wetterfest gemacht. Bei Versicherungen gegen Naturkatastrophen-Schäden ist Allianz zwar weiter mit im Boot, doch nur in beschränktem Maß. So kam es, dass der Konzern selbst 2017, dem bisher weltweit teuersten Naturkatastrophenjahr für die Branche mit drei Hurrikanen in den USA, keinen Gewinneinbruch erlitt.

Im jetzt abgelaufenen Quartal musste Allianz für die Zerstörungen durch Taifun "Faxai" in Japan nur mit rund 50 Millionen Euro geradestehen. Die Schäden durch Hurrikan "Dorian" in der Karibik und den USA waren für die Münchner laut Finanzchef Guilio Terzariol "praktisch nicht relevant". Damit hielt das Unternehmen Kurs auf seine Jahresziele. In den ersten neun Monaten erzielte es einen operativen Gewinn von 9,1 Milliarden Euro, 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

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