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EU-Kommission billigt milliardenschwere Batterie-Förderung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
09.12.2019, 11:46  |  324   |   |   

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Wettbewerbshüter haben grünes Licht für die milliardenschwere Förderung einer europäischen Batteriezellenfertigung gegeben. Die beteiligten Staaten - darunter Deutschland und Frankreich - dürften das Forschungs- und Innovationsprojekt mit bis zu 3,2 Milliarden Euro bezuschussen, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zeigte sich erfreut. "Wir wollen in Deutschland und Europa die innovativsten und nachhaltigsten Batterien bauen und so Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Europa sichern", sagte der CDU-Politiker einer Mitteilung zufolge.

Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos vor allem Asien hinterher, es droht eine Abhängigkeit. Derzeit werden Schätzungen zufolge mehr als 80 Prozent der Batterien weltweit in Asien produziert, lediglich 3 Prozent in Europa. Mit Hilfe der Batterienallianz soll der Anteil bis 2031 erheblich erhöht werden.

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Die beteiligten Staaten - neben Deutschland und Frankreich noch Italien, Polen, Belgien, Schweden und Finnland - können nun teilnehmenden Unternehmen Gelder zuschießen. Für Deutschland gilt eine Förderobergrenze von 1,25 Milliarden Euro, die als erlaubte staatliche Beihilfen beigesteuert werden können.

Die Gelder sollen unter anderem dem Autobauer BMW , dem Chemiekonzern BASF sowie dem Batterieunternehmen Varta zugute kommen. Sie sollen etwa in die Entwicklung innovativer Batteriemodule investiert werden, die neben dem Autosektor auch beispielsweise bei Elektrowerkzeugen genutzt werden könnten. Zudem sollen sichere Recycling-Verfahren entwickelt werden.

Das Vorhaben soll nun von einem Kontrollgremium von Vertretern der Behörden der sieben Staaten sowie der EU-Kommission überwacht werden. Sollte es erfolgreich sein, und höhere Erträge abwerfen als erwartet, sollen die Firmen einen Teil der erhaltenen Steuergelder an den betreffenden Staat zurückzahlen./asa/DP/stw

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Aus Sicht von BMW eine sehr gute milliardenschwere Förderung.
Falls es nicht so läuft mit den E-Autos, muss man diese Förderung nicht zurückzahlen.
Falls es läuft, umso besser. Das reduziert das Risiko der Investments sehr deutlich.

"Auf dem deutschen Markt bleibt BMW mit einem Anteil von 21 Prozent der elektrifizierten Fahrzeuge weiterhin unumstrittener Marktführer. Für Gesamt-Europa liegt BMW mit einem unveränderten Anteil von 13 Prozent auf dem zweiten Rang, wobei Marktführer Tesla einen Rückgang von 20 auf 18 Prozent vermelden muss. Mit einem Anteil von 3 Prozent schafft Mercedes den Sprung aus der “Sonstige”-Riege, die Schwaben liegen damit auf Augenhöhe mit Audi. Gemeinsam mit ihrer Tochtermarke Smart kommen die Stuttgarter auf 6 Prozent und liegen damit gleichauf mit Volkswagen."
Quelle:
https://www.bimmertoday.de/2019/11/26/elektro-marktanteile-b…

„Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung unserer elektrifizierten Fahrzeuge, die im November eine Absatzsteigerung von 18,4% und damit einen neuen Bestwert verzeichnet haben. Im vergangenen Monat war jede fünfte BMW 5er Limousine ein Plug-in-Hybrid“, so BMW-Vorstand Nota.

Ich habe mir BMW-Aktien gekauft. Meine Gründe:

(1) Warum sind sogar die bereits abgeschriebenen Buchwerte in der Bilanz höher als der Unternehmenswert?

(2) Und warum sind zusätzlich die stillen Reserven (außerhalb jeder Bilanz) mehr wert als das Unternehmen?
(z. B. Beteiligung an BBA China und tatsächliche Grundstückswerte etc.)

(3) Und warum wird allein die Marke BMW (+Mini + Rolls-Royce) bereits höher eingeschätzt wie der Unternehmenswert?

(4) Warum ist der Unternehmenswert so niedrig angesichts des Ertragswertes?

(5) Welchen Wert haben dabei die 134.682 qualifizierten Facharbeiter? ... die Technologien & die Patente & das Knowhow?

In den letzten drei bis fünf Jahren ist die BMW-Aktienbewertung trotz Wachstum, guter Gewinne / Dividenden deutlich hinter dem restlichen Aktienmarkt zurückgeblieben. Selbst Teile der SPD überlegen BMW zu diesem Preis BMW komplett als Staatseigentum zu erwerben.

Quellen:
https://www.finanzen.net/schaetzungen/bmw
https://www.welt.de/print-welt/article580739/BMW-besitzt-hoh…
https://www.interbrand.com/best-brands/best-global-brands/20…
https://books.google.de/books?id=UufnBQAAQBAJ&pg=PA32&lpg=PA…
https://www.mconsult-ub.de/gegenueberstellung-ertragswert-vs…
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1141948-4591-460…
https://de.reuters.com/article/deutschland-bmw-kuehnert-idDE…

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