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Bitkom Fachkräfteproblem ist "Bremsklotz der deutschen Wirtschaft"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
15.12.2019, 09:29  |  1369   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der IT-Branchenverband Bitkom sieht das aktuelle Fachkräfteproblem als "Bremsklotz" der deutschen Wirtschaft. "Hunderttausende Stellen können nicht besetzt werden - darunter allein 124.000 lukrative IT-Jobs in allen Branchen", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Sonntag. Die Tendenz sei steigend.

"Neben Bildung ist die qualifizierte Zuwanderung der Schlüssel, diesen Bremsklotz zu lösen", so Berg weiter. "Während anderswo Handelsmauern hochgezogen werden, müssen wir Hindernisse abbauen und die Arme ausbreiten." Dafür brauche man weniger Bürokratie und mehr Tatkraft. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches im März in Kraft tritt, könne ein erster Schritt sein auf dem Weg zu einer "Greencard 4.0". Das reiche aber nicht. "Wir müssen sie und ihre Familien bei uns willkommen heißen. Denn wir sind auf diese Spezialisten sehr viel mehr angewiesen als sie auf uns", so der Bitkom-Präsident. Er forderte Nachbesserungen beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Für Montag ist ein Spitzengespräch der Bundesregierung zur Fachkräftezuwanderung geplant.

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Ich übersetze das Fachchinesisch mal auf Deutsch:

Der IT-Branchenverband Bitkom sieht die hohen Löhne der Fachkräfte als "Bremsklotz" der deutschen Wirtschaft. Hunderttausende Neueinstellungen verschlingen viel Geld - darunter allein 124.000 lukrative IT-Jobs in allen Branchen", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Sonntag. Die Tendenz sei sogar steigend. "Neben mehr billigem Nachwuchs im eigenen Land ist die qualifizierte Zuwanderung der Schlüssel, diesen Bremsklotz zu lösen", so Berg weiter. "Während anderswo Handelsmauern hochgezogen werden, weil das Wohl der Bevölkerung Ernst genommen wird, müssen wir Hindernisse abbauen und die Arme ausbreiten." Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches im März in Kraft tritt, könne ein erster Schritt sein auf dem Weg zu einer "Greencard 4.0". Das reiche aber nicht. "Wir müssen sie und ihre Familien als weitere Konsumenten bei uns willkommen heißen. Denn das bezahlt der Steuerzahler und nicht die Industrie. Wir sind auf diese Spezialisten angewiesen, wenn wir mehr Profit machen wollen, so der Bitkom-Präsident.

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